Mein persönlicher Erfahrungsbericht über den Entschluss die Ernährung zu ändern, endlich abzunehmen, Sport zu treiben um letztlich ein besseres und gesünderes Leben zu führen.Die Entscheidung eine gravierende Veränderung herbeizuführen trafen mein Mann und ich gemeinsam.Wir waren eine zeitlang sehr erfolgreich dabei. Wir hatten mit gesundheitlichen Hürden zu kämpfen. Wir erlebten Phasen der Stagnation, Abnahmestopp, gesundheitlicher Probleme und absoluter Frustration. Wir suchten nach den Gründen, gaben nicht auf, bohrten immer weiter. Kürzlich erhielt jeder für sich eine deftige Diagnose. Es macht sich große Verunsicherung breit.

Ich veröffentliche unsere Erfahrungen mit metabolic balance, weil wir bislang keine Antworten auf unsere Fragen finden können und weil es möglicherweise auch andere Menschen gibt, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, Menschen die mehr wissen, Experten die mit dem Thema schon konfrontiert wurden und wir so vielleicht einen Schritt weiterkommen und etwas mehr gesundheitliche Klarheit bekommen.

Schreibt mir gerne eine Mail: steffi@kochtrotz.de. Ich behandle jegliche Kommunikation vertrauensvoll. Da könnt Ihr Euch absolut sicher sein, versprochen.

Phänomenale Erfolge

Rückblick: Mitte 2010 beganen wir mit dem Ernährungsprogramm metabolic balance. Unsere Abnehme-Ziele: Frau Kochtrotz 23 Kilo und Herr Kochtrotz 60 Kilo. Nicht gerade wenig.

Schnell waren wir erfolgreich und nahmen ab. Wir nahmen viel ab, Herr Kochtrotz sogar irre viel. Bereits nach 3 Monaten hatten wir die Hälfte unserer Ziele jeweils erreicht.

Es wäre schlichtweg gelogen zu behaupten, dass es uns gesundheitlch so richtig gut ging. Wir kämpfen mit diversen Neben-Effekten wie Konzentrations-Schwierigkeiten, Schwächezustände, Blutdruck, Hautprobleme, heftigen Gelenkschmerzen, … Wir wurden auch ärztlich behandelt. Ähnliche Symptome haben viele, die sich für metabolic balance entscheiden.

Durch die Abnehm-Erfolge konnten wir all die gesundheitlichen Hürden gut hinnehmen, wir befanden uns in einem regelrechten Motivations-Taumel.

Der erste anaphylaktische-Schock

Nach den ersten 3 Monaten mit der neuen Ernährung hatte ich einen starken anaphylaktischen Schock und lag 2 Wochen in der Klinik. Schon damals fragte ich bei meinen Ärzten nach evtuellen Zusammenhängen nach. Denn das einzige was sich in meinem Leben zu diesem Zeitpunkt geändert hatte war meine Ernährung. Hier könnt Ihr auch nachlesen.

Schon damals bekam ich keinen Antworten auf meine Fragen. Ich schaute abwechselnd in fragende, verneinende Gesichter, manchmal auch nickende Gesichter. Nun, es ist ja bekannt, die Schulmedizin ist im Allgemeinen nicht gerade begeistert von metabolic balance oder kennt die Ernährungsform nicht einmal.

Ich hab mich von Schulmedizinern, Spezialisten und Fachärzten rauf und runter untersuchen lassen. Es gab keine ärztliche Diagnose und keine Erklärung für den anaphylaktischen Schock.

In den Folge-Monaten nach meinem Klinikaufenthalt musste ich mich sicherheitshalber histaminarm ernähren. Das tat ich natürlich, schon alleine aus Angst und versuchte metabolic balance so gut es ging mit der Diät zu verbinden. Allerdings aß ich auch häufiger Milchreis zu Mittag, der bekam mir sehr gut. In diesen Monaten nahm ich extrem ab und das obwohl ich hohe Dosen Kortison und Antihistaminika einnahm.

Was Histamin ist wusste ich vor dem Allergie-Schock nicht einmal.

Ich rekonstruierte meine vor dem Allergie-Schock aufgenommenen Lebensmittel. Erstens stellte ich fest, in meinem MB-Plan sind sehr viele histaminreiche Lebensmittel enthalten. Zweitens hatte ich in den 2 Wochen vor dem Schock unwisstentlich regelrechte Histamin-Bomben-Mahlzeiten gegessen. Konnte das der Grund für den anaphylaktischen Schocksein?

Ab Januar 2011 konnte ich mich so nach und nach „normaler“ ernähren, sprich mit wieder mehr meinem metabolic balance Lebensmittel-Plan annähern. Mit Äpfeln hatte ich noch immer so meine Schwierigkeiten.

Weitere Abnahmeerfolge, dann Stagnation und schließlich Gewichtszunahmen

6 Monate nach Start der Ernährungsumstellung hätten wir zusammen einen Berg mit 280 Paketen Butter bauen können. Mein Berg wäre allerdings nur 1/3 so groß wie der meines Mannes geworden. Ein Wahnsinnserfolg, vielleicht ein wenig zu schnell erreicht?

Wir ernährten uns also weiter wie uns geheissen. Allerdings folgten dann 12 Monate Aufs und Abs und vor allem die totale Stagnation und Frustration. Egal was wir unternahmen, es passierte nicht wirklich was.

In dieser Zeit wurde Sport zu einem festen Lebensbestandteil in unser beider Leben. Herr Kochtrotz geht unter der Woche jeden Tag zum Sport, ich 2 – 3 x die Woche. Am Bewegungsmangel lag es also nicht.

Klar, hatten wir auch unsere Schummeltage. Es wäre nicht fair, diese zu unterschlagen.

Doch rechtfertigen diese sogar Gewichtszunahmen?

Ruhe vor dem Sturm?

Anfang 2011 hatten wir relative Ruhe. Zwar verfärbte sich meine Haut immer mal wieder in eine schöne sonnengebräunte Farbe und dann wieder zurück in den Normalzustand, hatten wir beide häufig Verdauungsprobleme doch ansonsten verlief alles ganz ruhig. Die Äpfel machten mir auch hin und wieder Schwierigkeiten. Für uns war das ein Normalzustand, wir hatten uns einfach an die Unwegsamkeiten gewöhnt.

Frühjahr 2011 bekam Herr Kochtrotz dann extremste Hautprobleme. Monatelang wurde untersucht, getestet, keine Befund. Schließlich einigten sich 2 Ärzte auf Candida. Selbstverständlich wurde der Pilz mit Nystatin behandelt. Ein schädliches Medikament.Sommer 2011 ging es dann bei mir auch wieder los. Hautprobleme noch und nöcher, Schluckbeschwerden bei allen möglichen Lebensmitteln, … Wieder Testungen und Arztgänge. Ergebnis: Auch ich sollte Candida haben. Kein Wunder, der Pilz ist ansteckend. Ich weigerte mich Nystatin zu nehmen..

Überhaupt hatte ich die Schnauze ziemlich voll von der Schulmedizin.Ich gelangte zur Überzeugung, dass nun endlich ein Alternativer Ansatz her musste. Wir wurden nun beide seit fast einem Jahr immer wieder punktuell behandelt ohne jegliche Besserung. Es war sonnenklar, dass die Ursache eine andere sein musste. Nur welche? Die Suche begann.Herbst / Winter 2011, unser Gewicht stagnierte immer noch. Frustration pur. Haut- und Verdauungsprobleme werden stärker.

Diagnose Histamin-Intoleranz, Gluten-Unverträglichkeit, weitere Allergien, Darmfunktion extrem gestört!

Bis wir diese Diagnose erhielten, dauerte es noch gut ein halbes Jahr. Dann erst hatten wir – durch einen Zufall – einen geeigneten Homöopathen, der gleichzeitig auch Arzt ist, gefunden.

Wir haben beide eine Histamin-Intoleranz, so wie es aussieht eine Gluten-Unverträglichkeit (das finale Ergebnis liegt uns noch nicht vor), mein Mann hat jetzt auch recht viele Allergien, bei beiden ist die Darmfunktion extrem gestört.31.01.2012 Ergänzung: Inzwischen liegt uns das finale Ergebnis vor. Bei uns beiden starke Histamin-Intoleranz, Gluten-Unverträglichkeit, 6 Allergien gegen Getreidesorten, 18 weitere Allergien. Darmflora total kaputt.

Wir wurden beide schon früher auf Intoleranzen, Allergien und Unverträglichkeiten getestet. Jeder für sich hatte schon ein paar Allergien, jedoch keine Probleme mit den Vorgenannten.

Was war passiert? Warum ist unsere Darmfunktion so gestört?

Wäre nur einer von uns betroffen, käme ich vermutlich nicht so sehr ins grübeln. Wir haben aber beide unsere Ernährung umgestellt und beide haben wir nun ähnliche gesundheitliche Probleme. Ist das Zufall?

Ich habe stets abwechslungsreich gekocht und eine einseitige Ernährung vermieden. Das kann könnt Ihr bei den ganzen Rezepten selbst sehen :). Daher kann es also nicht kommen.

Haben wir unsere Gesundheit womöglich durch die Ernährung so negativ beeinflusst?

Darauf hätten wir verdammt gerne eine Antwort.

Ich weiß, dass wir nicht die Einzigen sind, die mit gesundheitlichen Problemen kämpfen und dabei metabolic balance machen.

Habt Ihr Infos für uns?

Wollt Ihr Eure Meinung kundtun?

Seid Ihr betroffen?

Egal was, schreibt es hier als Kommentar oder schreibt mir per Email.

Ich freu mich.

Viele Grüße

Steffi

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