So Ihr lieben LeserInnen,
ich hatte die Gelegenheit einen Revoblend RB 500 zu testen. Ihr wisst ja, ich teste nicht soooooo oft Produkte und stelle sie dann hier vor. Anfragen bekomme ich viele, aber die Produkte müssen immer gut zu meinem Blog und mir passen. Die Anfrage von Revoblend passte wunderbar. Ich war schon echt gespannt, was der Unterschied wohl ist zu meinem vorhanden Blender der zu meiner Küchenmaschine Kenwood Titanium Chef und zum ebenfalls vorhanden Thermomix ist. Zuletzt hatte ich bei einem Kochwettbewerb ja noch das Vergnügen mit einem Vitamix. Der hatte mich ja null überzeugt. Ich kam überhaupt nicht gut klar mit dem Gerät. Also große Spannung im Hause Kochtrotz.

Abends packte ich den riesigen Karton aus, baute erstmal das Gerät auf, spülte Mixbehälter aus BPA freiem Tritan, Stößel und Deckel. Eigentlich wollte ich erst am kommenden Tag mit dem Test beginnen.
AAABBBBBEEERRR, es juckte mich so in den Fingnern, dass ich noch am gleichen Abend meinen ersten grünen Smoothie damit mixte. Ich war kurz erschrocken, was für eine Hammer-Power das Gerät hat. Echt heftig, kein Unterschied zu den anderen Gerätschaften in meinem Haushalt und ich bin ja nicht so schlecht ausgestattet.

Ich hab einen Smoothie aus Brokkoli, Pack Choi, Goji Beeren, Cashews, Banane, 2 Datteln ganz, Zitronengras-Stängel und Spirulina gemixt. Alles rein in den Topf und langsam von Stufe 1 auf 6 hochgedreht. Auf Stufe 6 noch 10 Sekunden laufen lassen. Fertig. Ins Glas gefüllt und probiert. Whoop, Whoop, krasser Unterschied zu meinen bisherigen Smoothies. Alles wirklich alles war feinst gemixt, auch die Goji Beeren und vor allem das Zitronengras und die Datteln (die schafft hier kein anderes Gerät wenn man sie ganz in den Mixer wirft). Mein grünes Mixgetränk war extrem seidig und halt „smooth“ in der Konsistenz. Jesses, dachte ich – ein himmelweiter Unterschied zu meinen anderen Mix-Ergebnissen mit Thermomix & Co. in meinem Haushalt. Ich war ganz schön verzückt.

Der Revoblend steht extrem stabil bei der Power von 1,5 PS und es vibriert nix auf der Arbeitsplatte. Allerdings habe ich auch eine Platte aus Stein. Ich könnte mir vorstellen, das macht einen Unterschied zu Holzplatten.

Was mir direkt aufgefallen ist und was mir extrem gut gefällt ist der breitere Mixbehälter. Das hatte mich nämlich am Vitamix extrem gestört. Ich hatte damals Mühe meine Paste wieder aus dem Behälter zu bekommen.

Bevor ich weiter berichte über meine Erfahrungen – hier ein paar Fakten vom Revoblend 500 im Überblick:

  • 38.000 Umdrehungen pro Minute
  • 1500 Watt, 230 Volt
  • 6 Wellenschliff-Messerklingen
  • Trocken und nass in einem Behälter arbeiten
  • Einfache Bedienbarkeit
  • 2-Liter-Behälter aus Tritan (BPA-frei)
  • Stufenloser Antrieb
  • Vibrationsarmer, runder Bechersockel, verstärkte Edelstahl-Kupplung
  • 10 Jahre Garantie
  • Farben: Weiß, rot, schwarz
  • Preis: 499 Euro

produkttest-revoblend-rb500-24
Während meiner Testphase habe ich alle möglichen Smoothies und Nussmuse gemixt. Meinen Mann hab ich direkt auch noch als Tester eingespannt. Er liebt ja Smoothies will sie aber nicht trinken wenn ich sie im Thermomix mixe (ich schon). Er sagt immer die seien nicht fertig. Weil zum Beispiel noch Fasern der Ananas im Mund zu spüren sind. Also hat er als großer Kritiker die Smoothies aus dem Revoblend RB 500 getestet.
Als er den ersten „vorgesetzt“ bekam wusste er noch nix, quasi Blindverkostung. Er fragte: Hast Du den Smoothie jetzt gekauft, dass ich endlich Smoothies zu Hause drinke? Ich so: Nö, der ist aus dem neuen Mixer. Er so: OK, der kann bleiben. Da sind ja gar keine Stücke mehr drin. 😉 AHA, also auch vorher waren nie Stücke drin. Aber für sein Empfinden wohl schon. Ich bin auch begeistert von der Cremigkeit der Smoothies, muss ich echt sagen.

Guckt mal, das hier sind einige Fotos meiner Tests aus den letzten Tagen:

Natürlich hab ich auch Mandelmus hergestellt. Mandelmus stelle ich als häufigstes Nussmus her. Ich hab wie immer 500 g gemixt. Hab die Mandeln im Backofen vorher geröstet. Das mögen wir gerne, das macht das Mandelmus intensiver im Geschmack. Dann alle rein in den Mixbehälter. Jetzt wieder langsam von Stufe 1 hochgedreht auf 6 und die Mandeln immer wieder mit dem Stößel runter gedrückt bei laufendem Motor auf Höchstgeschwindigeit. Ok, auch diese Mandelmasse wurde warm. Als es mir zu brenzlig wurde, hab ich erstmal abgeschaltet. Es ist so, dass die Mandelmasse nicht zu heiss werden darf. Sonst trennt sich unwiderruflich das Öl von der Nussmasse und es wird niemals mehr Mus. Ich hab die Masse erkalten lassen und später weiter gemixt. Vom Gefühl her hatte ich 2 Mixvorgänge à 1,5 Minuten. Das ist echt schnell. Alle meine Nussmuse die ich gemacht habe waren deutlich schneller fertig als ich es kenne und sie sind viel feiner in ihrer Konsistenz.
Ach ja eins noch, hatte ich erst vergessen zu schreiben. Die Konsistenz der Nüsse wird so fein, ich hab die Milch von den Nussmusen nicht mehr filtern müssen. Zeitlich ein sehr großer Vorteil und ein langwieriger Arbeitsschritt weniger.

NACHTRAG 07.11.2014!
Ich habe eben in meiner Kammer noch ein Haselnuss-Mus entdeckt, dass ich mit dem Thermomix gemixt habe. Wenn man die beiden nebeneinander stellt, sieht man den Unterschied sehr deutlich. Das aus dem Revoblend RB500 ist deutlich feiner und es setzt sich nur wenig Öl ab. War für mich selbst echt interessant, das eben so zu sehen.
revoblend-rb500-gegen-thermomix

Reiniung:
Übrigens, der Topf lässt sich sehr leicht reinigen. Einfach ein paar Tröpfchen Spülmittel in den Topf und Wasser dazu (ca. halb voll). Dann Deckel drauf und richtig zudrücken bitte und den inneren Deckeleinsatz verschließen – sonst spült Ihr die ganze Küche bei der Power des Geräts, jetzt einfach auf höchster Stufe laufen lassen, dann wird er sauber. Danach alle Teile des Mixbehälters noch mal extra ausspülen.

Und wenn Ihr Nussmus gemixt habt, aus den Resten im Topf könnt Ihr tolle Nussmilch herstellen. Egal welche Sorte, geht immer und schmeckt toll. Einfach mit Wasser aufmixen, Ihr könnt noch etwas Süße oder 2 – 3 Datteln dazu geben. Himmlisch. Danach könnt Ihr dann den Behälter getrost reinigen 😉

Mein Revoblend-Rezept:
Als ich Mandelmus herstellte, hab ich den Behälter nicht gereeinigt sondern ein wenig Mandelmus drin gelassen. Ich hatte mir nämlich in den Kopf gesetzt ein neues Rezept zu kreieren. Eins extra zum Anlass dieses Produkttests. Also hab ich gemixt „weiße Schokolade-Macadamia-Creme„. Ich hatte riesige Macadamias bekommen. So Große hab ich in Deutschland noch gar nie gesehen, geschweige denn selbst gekauft. Oho, dachte ich mir so: „Revi“ (wie ich ihn schon nenne), da haste aber so richtig was zu tun. Zeig mal was Du kannst. Und er konnte. In 15 Sekunden war die Creme fertig. Ich hab die Zeit gestoppt. Und die ist der absolute Oberhammer. Guckt mal:

Das Rezept für meine Revoblend weiße Schokolade-Macadamia-Creme (vegan oder vegetarisch) hat einen eigenen Artikel bekommen. Hier findet Ihr es: https://www.kochtrotz.de/2014/10/31/creme-mit-weisser-schokolade-und-macadamia-vegan-oder-vegetarisch-macht-suechtig

Natürlich habe ich auch aus den Resten der Creme im Behälter ne Milch gemixt. OMG-Fantastisch ♠.

Kommen wir jetzt noch zu weiteren Fakten:
Der Revoblend RB 500 lässt sich sehr einfach bedienen. Links für den Dauerbetrieb und rechts um Strom-Impulse zu geben. Der Behälter muss auf dem inneren Kontakt aufsitzen, damit die Stromverbindung herstellt ist. Sieht man dann an der linken Leuchte am Power-Schalter.
Der ist nicht leise! Doch das ist meines Wissens nach kein einziger Hochleistungsmixer, der Thermomix ist auch nicht leise, im Gegenteil. Der Mixbehälter ist BPA-frei, das ist für mich persönlich ein wichtiges Kriterium.

Was mir auch noch gut gefällt, dass die Revoblend-Geräte Deutsche Fabrikate sind und mit 10 Jahren Garantie ausgeliefert werden.

Mein Fazit nach circa 2 Wochen mixen mit dem Revoblend: Ein Gerät, das ich sehr empfehlen kann. Ich konnte keine negativen Seiten entdecken. Den Preis finde ich völlig gerechtfertigt. Das Gerät kommt sogar aus Deutschland, das finde ich auch echt gut. 

Und nun abschließend noch Informationen, die der Hersteller zur Verfügung gestellt hat:

Leistung
Von einem Hochleistungsmixer spricht man ab einer Umdrehungszahl von zirka 25.000 pro Minute. Diese Leistung ist notwendig, damit die Nahrungsmittel so schnell und klein wie möglich zerteilt werden. Dieser Vorgang sollte nicht länger als zwei Minuten dauern. Ist die Leistung des Mixers zu schwach, erwärmt sich durch das lange Mixen und die Überlastung des Gerätes der Inhalt. Dadurch gehen wichtige Nähstoffe verloren.

Eine hohe Umdrehungszahl stellt sicher, dass jegliche Lebensmittel zuverlässig zerkleinert werden und die entstehende Masse, wie zum Beispiel grüne Smoothies, Suppen oder Nussmus eine fein-cremige Konsistenz erhält. Das schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch gesund, denn je besser Lebensmittel aufgespalten werden, desto mehr Nährstoffe kann der Körper aus ihnen aufnehmen.

Messerblock und Klingen
Hochleistungsmixer verfügen über einen robusten Messerblock und sechs vier bis speziell geformte Klingen, die dafür sorgen, dass die Fasern von Gemüse, Obst und Co. besonders schonend aufgespalten werden. Besonders bei grünbl.tterigem Gemüse ist es wichtig, die Zellulose sorgsam aufzuspalten, denn hier sind die Nährstoffe gespeichert, welche unter normalen Umständen unverdaut vom Körper wieder ausgeschieden werden.

Erst durch die schonende, kleinteilige Spaltung der Fasern kann unser Körper die Nährstoffe aufnehmen. Deshalb hält ein grüner Smoothie zum Beispiel viel mehr Vitalstoffe bereit als ein Salat, den wir mit dem Gebiss zerkauen.

Das Produkt: Revoblend RB 500
Revoblend RB 500 ist ein Hochleistungsmixer, der speziell für die schnelle und schonende Zubereitung von Rohkost und grünen Smoothies entwickelt wurde. Das besondere Design der sechs Wellenschliff-Messerklingen garantiert, dass die Nahrungsmittel richtig aufgespalten werden, damit der Körper alle enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente aufnehmen kann. Mit 38.000 Umdrehungen pro Minute zerkleinert der Hochleistungsmotor alle Nahrungsmittel zu cremig sämige Rohköstlichkeiten und grünen Smoothies. Der stufenlose Antrieb sorgt für einfache Bedienbarkeit. Ein vibrationsarmer, runder Bechersockel minimiert die Mixlautstärke. Für maximale Belastbarkeit sorgt eine verstärkte Edelstahl-Kupplung.

Zur Herstellung des Revoblend werden nur Teile von besonders hoher Qualität verbaut. Der bpa-freie Behälter aus Tritan und der Hochleistungsmotor werden in den USA gefertigt. Der Messerblock wird aus japanischem Edelstahl hergestellt. Jeder Revoblend ist zudem mit einem Überlastungsschutz ausgestattet, der verhindert, dass Motor und Elektronik im täglichen Einsatz beschädigt werden. Weil Changefood von der Qualität seiner Hochleistungsblender überzeugt ist, gewährt der Hersteller zehn Jahre Garantie auf seine Geräte.

Hier gebe ich euch noch den Link zum Shop von Ralf Brosius. Dort gibt es noch weitere Infos und ihr könnt natürlich einkaufen, sofern ihr da möchtet:

>> Revoblend – hier kaufen *

Im Mai 2016 habe ich das Dörrgerät Revodry getestet, hier könnt ihr meinen Erfahrungsbericht lesen.

>> Revodry – hier kaufen *

* Solltet ihr über meinen Link hier je einen Revodry/Revoblend erwerben, so erhalte ich eine kleine Provision. Einkünfte dieser Art nutze ich zur Kostendeckung meines Blogs. Aber das wisst ihr ja schon 😉

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