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Essig-Alternativen bei Histamin-Intoleranz und anderen Unverträglichkeiten

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Das Foto stammt von Flickr.com, der Fotograph ist Manolo Gómez.
 

Schon längst – schon längst – schon längst – wollte ich diesen Artikel einmal schreiben und posten. Denn der Inhalt ist total nützlich, so wichtig und sehr hilfreich. Zumal ich immer wieder fest gestellt habe, dass das Wissen über Essig-Alternativen bei Nahrungsmittel-Intoleranz „recht schlank“ ist, wenn Ihr wisst was ich meine.

Jeeeehaaaa, dann leg ich mal los.
Es gibt soooo viele Alternativen nicht. Aber die, die es gibt sind für meine Verständnisse echt ausreichend und auch machbar.

Also, ich kenne 5 adäquate Alternativen:

  • Essig-Essenz
  • Branntweinessig
  • Verjus
  • Rhabarber-Saft ungesüsst
  • Ascorbin-Säure

Und welche kennt Ihr so?
Tipps und Ratschäge sind wie immer sehr willkommen in den Kommentaren weiter unten.

Kommen wir zu den Details.

Essig-Essenz:
Ist die wohl bekannteste und beliebteste Alternative zu herkömmlichem Essig. Ist relativ günstig zu beziehen in allen möglichen Supermärkten dieser Welt und weil unpopulär als Lebensmittel auch oft bei den Putzmitteln zu finden.

Essig-Essenz könnt Ihr unter keinen Umständen pur anwenden. Das Misch-Verhältniss ist in aller Regel 1:5. Auf den Packungen immer angegeben mit Wasser. Zum einen könnt Ihr es mit den Säften Eurer Wahl mischen und zum andren könnt Ihr die Essig-Essenz auch niedriger dosieren. Je nach Verträglichkeit halt.

Verjus:
Verjus besteht aus vergorenen Trauben im Hauptteil, aber auch aus Äpfeln. Verjus ist histaminarm und wird soweit ich weiß exterm gut vertragen. Verjus wird auch von vielen Fachärzten und Heilpraktikern bei Histamin-Intoleranz empfohlen.
Hier noch ein Link auf den entsprechenden Wikipedia-Eintrag.

Verjus zu kaufen ist nicht so ganz easy. Es gibt ihn nicht gerade an jeder Ecke an Euren Wohnorten. Ich habe in Düsseldorf noch keine Geschäft gefunden. Aber online kann man den Verjus ganz gut beziehen.

Rhabarber-Saft ungesüßt: 
Rhabarber wird von Lebensmittel-Allergikern und Menschen mit Nahrungsmittel-Intoleranzen meistens ungesüßt sehr gut vertragen. Oft weiß man leider nicht, wie man Rhabarber auf Grund anderer Einschränkungen und Allergien sinnvoll in den Lebensmittel-Alltag integrieren kann.
Ich habe bereits vor einigen Monaten beschrieben, wie man aus Rhabarber-Saft einen wirklich tollen Essig-Ersatz herstellen kann. Hier geht es zum Rezept.
Ungesüßten Rhabarber-Saft nach dem Kochtrotz-Rezept kann man das ganze Jahr über herstellen. Rhabarber gibt es inzwischen als TK-Ware. Ich selbst friere den Rhabarber-Saft ein. Dann hält er gut und ich muss mir keine Gedanken machen.

Ascorbinsäure:
Ups denkst Du jetzt. Da hat sie sich bestimmt vertan die Kochtrotzin und selbsternannte Ober-Food-Hackerin.
Aber nein, ich habe mich nicht vertan. Ich weiß es und bin mir sehr sicher. Ascorbin-Säure ist sogar von all den genannten Essig-Alternativen die am besten  Verträglichste. Lies einfach mal bei Wikipedia über Ascorbinsäure nach. Vielleicht ist diese Alterantive zu Essig dann nicht mehr ganz soooo abwegig.

Üblicherweise mischt man 1 MSP mit 100 ml Wasser oder Saft. Aber das ist eben üblich. Man kann die Verhältnisse einfach so anpassen, wie sie gerade erforderlich sind. Einfach oder? Und so gut verträglich.

Anbieter von histaminfreiem Essig: 
Im Internet findet man eine ganze Reihe von Anbietern von histaminfreiem Essig und auch Wein. Da solltet Ihr Euch ganz genau mit den Inhaltsangaben auseinander setzen.

So, das war es für heute und die Essig-Alternativen.
Erzählt mir mehr über Eure Methoden und was mich eh immer interessiert – Eure Erfahrungen. Eh klar oder?

Und bewertet den Beitrag bitte wenn Ihr ihn gut findet oder eben auch Scheiße. Das gehört auch zum Geschäft. Unten drunter sind die Sternchen. Wie übrigens bei allen meinen Artikeln. DANKE oder auch nicht. HäHä das werde ich ja dann sehen.

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50 Kommentare

  1. Tanja 22. Juni 2018 um 19:34 Uhr - Antworten

    Hallo, danke für den Artikel! Ist denn Essig Essenz generell hefefrei? Ich bin mir nicht sicher, ob meine Probleme von der Hefe herrühren und verzichte seit einiger Zeit darauf. Es gibt wenige Sorten Essig, die als hefefrei deklariert sind. Gehört Essig Essenz also dazu?
    Eine andere Alternative ist Zitronensäure als Pulver mit Wasser aufgelöst.
    LG Tanja

    • Kochtrotz 24. Juni 2018 um 17:05 Uhr - Antworten

      Hallo Tanja, ich denke, da müsstest du von Fall zu Fall beim Hersteller nachfragen. Viele Grüße Steffi

  2. Melody 5. März 2017 um 8:35 Uhr - Antworten

    Hi Steffi!

    Bin grade über diesen Beitrag gestolpert. Auch wenn er schon alt ist, wollte ich was zum verjus sagen: den kriegst du in Düsseldorf und jeder anderen größeren Stadt in persischen Lebensmittelläden. Musst da nach „ab ghure“ fragen, mit dem Namen verjus können die nix anfangen. Verjus ist fester Bestandteil unserer Lebensmittel und wird gerne im essen verwendet, da wir immer sehr sauer kochen.
    Manche gut ausgestatteten türkischen Supermärkte führen das auch.
    Vg

    • Kochtrotz 7. März 2017 um 12:44 Uhr - Antworten

      Liebe Melody, das ist ja ein so wertvoller Tipp! 1000 Dank dafür. Persische Läden gibt es schon häufiger. Da werde ich selbst direkt mal schauen gehen. Deine Information ist so wertvoll für alle Leser hier, dass ich sie gerne in einen meiner kommenden Beiträge in Warenkunde aufnehmen möchte. Ist dir das recht? Lieben Gruß Steffi

  3. Katrin 4. November 2014 um 1:16 Uhr - Antworten

    Hi,

    ich nehme, gerade für Dressings sehr gerne ungesüssten Saft von roten Johannisbeeren. Der ist schön säuerlich, fruchtig und erinnert mich im Dressing immer an meinen früher heiß geliebten Himbeeressig.

    LG,
    Katti

    • Kochtrotz 4. November 2014 um 13:03 Uhr - Antworten

      jaaaa sehr lecker Katrin, das mach ich auch gerne.

  4. Sabine 30. November 2013 um 21:02 Uhr - Antworten

    Hallo liebe Steffi,
    ich bin grad auf der Suche nach Infos über Wasserkefir bei HIT auf diesen Artikel gestoßen.
    hast du(oder jemand anderes mit HIT) Erfahrung mit Wasserkefir?Mir wurde er sehr empfohlen und ich weiß nicht so recht ob ich mich da rantrauen kann.
    Wirklich tolle Seite,Respekt und großen Dank dafür ♥

    • Cec Wetz 30. November 2013 um 22:02 Uhr - Antworten

      Hallo Sabine,

      ich habe den Wasserkefir eine gle getrunken. Er ist mir irgendwann während ich weg war, abgestürzt, weile meine Nachbarin ihn falsch gepflegt habe. Nur deshalb habe ich derzeit keinen mehr.
      Habe ihn die erste Zeit einfach ohne Zitrone, aber mit Datteln angesetzt und es ging sehr gut. Am Anfang habe ich nur kleine Mengen getrunken und langsam gesteigert. Irgendwann habe ich dann auch ein kleines Stück Zitrone mit hinein gegeben und es war verträglich. Im Grunde reicht wirklich ein ganz kleiner Schnitz.
      Pur, also tropfenweise Zitrone, zb als Salatsoße, geht bei mir garnicht.

      • Kochtrotz 3. Dezember 2013 um 11:59 Uhr - Antworten

        ui, der ist ja sehr pfelegeintensiv. Wusste ich gar nicht.

        • Cec Wetz 3. Dezember 2013 um 20:31 Uhr - Antworten

          Ach, Wasserkefir geht. ilchkefir ist da viel anstrengendererkefir muss nur alle 2-4 Tage neu angesetztw erden, Milchkefir jeden gottverdammten Tag^^ Und dazu muss man auch noch ständig Milch neu einkaufen. Beim Wasserkefir nur ab und zu Zucker, dattel und ne Zitrone. Viiiiel entspannter dat alles 🙂 Auch das neu ansetzen, absieben usw. find ich viel stressfreier, als beim Milchkefir. Wasserkefir verzeiht es auch eher, mal nen tag länger zu stehen, als Milchkefir. Und Wasserkefir lässt sich viel angenehmer jeden Tag trinken, als literweise Milchkefir trinken zu MÜSSEN. Ab und zu hab ich einfach kein Bock, so viel Milchzeug zu trinken.

          • Kochtrotz 3. Dezember 2013 um 23:27 Uhr - Antworten

            boah, das wäre nix für mich. Würde ich niemals auf die Reihe kriegen. Danke Cec, dass Du uns das so ausführlich erklärst.

            • Cec Wetz 4. Dezember 2013 um 1:25 Uhr - Antworten

              ach, gewöhnt man sich dran^^
              Nur manchmal vercheck ichs, wie lange ich ihn jetzt schon stehen hab. Geschmacksprobe hilft dann 😛

              • Kochtrotz 4. Dezember 2013 um 16:54 Uhr - Antworten

                ich bin zu unorganisiert für sowas. Leider. 🙂

    • Kochtrotz 3. Dezember 2013 um 11:58 Uhr - Antworten

      Hallo Sabine, leider kann ich Dir dazu auch nix sagen.

      Danke für das schöne Kompliment.

      LG Steffi

  5. Amelie 25. September 2013 um 14:13 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,
    ich hab deinen Blog erst vor kurzem gefunden und bin soooo froh!! Seit ein paar Jahren hab ich eine Histaminintoleranz, hatte aber immer Probleme das gut in meinen Alltag zu integrieren, aber mit deinen Rezepten klappt es super!! Vielen, vielen Dank!!
    Jetzt hab ich auch eine Frage, und zwar habe ich einen Verjus, vertrage ich auch ganz ok, aber ich finde die Dressings schmecken nicht so recht, erstens vermischt sich der Verjus nicht so gut mit dem Öl und irgendwie schmecken sie mir nicht so. Früher hab ich immer Senf mit rein getan, das geht ja jetzt nicht mehr, also nehm ich nur noch ein paar Gewürze dazu. Hast du vielleicht eine Idee bzw. was tust du denn noch rein? Danke für deine Hilfe!
    Liebe Grüße,
    Amelie

    • Kochtrotz 25. September 2013 um 16:04 Uhr - Antworten

      Hallo Amelie,

      Du könntest Senfpulver mal versuchen.
      Das wird eingentlich ganz gut vertragen.

      LG
      Steffi

    • Cec Wetz 25. September 2013 um 16:05 Uhr - Antworten

      Hallo Amelie, mein Tip für Salatsoße, falls du Zwiebeln verträgst:
      Ein bisschen ganz, ganz klein gewürfelte Zwiebel zusammen mit dem Öl Deiner Wahl mit der gabel so doll in der Schüssel zerdrücken, bis sie ganz glasig ist. Es braucht nicht viel, vll ein 1/4 einer Minizwiebel, oder so, je nach Geschmack halt. Was passiert dabei? Die Zwiebel verliert einnen großteil der Schärfe, das Zwiebelaroma aber geht ins Öl über und würzt sehr schön. Dann mit Säuerungsmittel deiner Wahl und evtl. etwas Wasser vermischen (zb. bei Ascorbinsäure), etwas Salz und Prise (oder etwas mehr) Süße dazu (Zucker, Xylith, Ahornsirup, oder whatever), Kräuter nach Wahl, gut verquirlen – thats it! Du kannst auch mal probieren, ob Du zerdrückten Knoblauch zusätzlich magst, wenn vertragen wird.

      • Kochtrotz 25. September 2013 um 20:58 Uhr - Antworten

        Und das schmeckt nicht sehr zwiebelig?

        • Cec Wetz 25. September 2013 um 21:26 Uhr - Antworten

          nur, wenn Du zuviel Zwiebeln nimmst, sie nicht ordentlich klein schneidest bzw. nicht gut genug zerdrückst. Also wenn ich für mich Salatsoße mache (1 Person), dann sind das im Endeffekt ca 1-2 geh. TL voll, oder so. Und die eben ordentlich klein und gut zerdrückt. Aromatisiert, macht aber nicht „sehr zwiebelig“. Bisher liebten alle meine Salatsoßen 🙂

          • Amelie 30. September 2013 um 18:09 Uhr - Antworten

            Vielen Dank ihr beiden für die Tipps!
            Ich werde beides ausprobieren!!
            Liebe Grüße,
            Amelie

  6. Cec Wetz 24. September 2013 um 9:27 Uhr - Antworten

    Your comment is awaiting moderation.
    Hallo Steffi, woran liegt das? Im neuen Beitrag wurde mein beitrag direkt freigeschalten. Hier ist er immernoch nicht freigeschalten worden. Hatte einen etwas längeren Beitrag geschrieben, liegt es daran? Siehst du den überhaupt?

    • Cec Wetz 24. September 2013 um 9:28 Uhr - Antworten

      hm, der hier muss nun auch freigeschalten werden. Komisch…

    • Kochtrotz 24. September 2013 um 14:17 Uhr - Antworten

      Vermutlich weil er als Spam deklariert wurde.
      War ein Link drin?

      • Cec Wetz 24. September 2013 um 15:14 Uhr - Antworten

        ja, hatte eine Quelle angegeben. Aber beim heutigen post nicht, nur gestern beim längeren Beitrag…

        • Kochtrotz 24. September 2013 um 16:13 Uhr - Antworten

          Ich habe jetzt nachgeschaut Cec, es steht nur 1 Beitrag von Dir offen. Der mit dem Link, ansonsten sehe ich keinen.
          Hast Du eine Meldung bekommen?

          • Cec Wetz 24. September 2013 um 18:04 Uhr - Antworten

            Hab keine Meldung bekommen. Den heutigen Beitrag hast du ja kommentiert, sofern du nicht meinen 2. Kommentar (Antwort) nur siehst. Da steht jeenfalls auch noch drüber, dass er auf Moderation wartet 🙂

            • Kochtrotz 24. September 2013 um 18:23 Uhr - Antworten

              Hm, das ist mir jetzt echt ein Rätsel Cec.
              Es tut mir leid. Ich kann nix sehen.
              Also einer ist nicht freigeschaltet. Da wollte ich noch ein paar Sachen recherchieren zu und den Link checken. Dafür brauch ich noch etwas Zeit.

              Vermisst Du jetzt noch einen weiteren Beitrag?

              LG
              Steffi

              • Cec Wetz 24. September 2013 um 18:45 Uhr - Antworten

                nein, sonst vermisse ich keinen. Dann siehst du ihn ja und ich weiß jetzt, warum er nicht freigeschalten wurde. Mit obigem Beitrag weiß ich jetzt nicht, was da los ist, aber egal. Dann recherchier ruhig mal, wenn du Fragen dazu hast, kannst du auch mir die auch gerne stellen.
                Hatte nicht damit gerechnet, dass du ihn nicht direkt freischalten willst.

                • Kochtrotz 24. September 2013 um 18:59 Uhr - Antworten

                  Puh, dann ist ja gut.

                  Generell ist es so, dass alle Kommentare mit Link-Inhalt vom Spam-Filter aussortiert werden und niemals einfach so online gehen. Das ist auch gut so, weil sonst müsstet Ihr viel Müll und vor allem Spam lesen. 🙁

                  Ich finde es toll, dass Du Dir so viel Mühe gemacht hast. Danke schon einmal dafür.

                  Du verstehst sicher, dass ich Informationen, sofern ich sie nicht kenne erst prüfe. Ich stehe ja eh ständig im Kreuzfeuer der Kritik. Daher ist es mir wichtig, dass ich selbst über Themen Bescheid weiß bevor ich sie hier zu Verfügung stelle.

                  Ich schau mir die Sache aber später an.

                  Lieben Gruß
                  Steffi

                • Kochtrotz 24. September 2013 um 19:05 Uhr - Antworten

                  Hallo Cec,
                  Ich habe den Artikel jetzt doch direkt geprüft. Mir fällt auf, dass eine komplette Textpassage aus einer Website kopiert ist (von der Apothekenseite). Damit bringen wir uns beide leider in Teufelsküche. Das ist Urheber-Rechtsverletzung und leider auch teuer wenn man erwischt wird.

                  Ich würde jetzt gerne die komplette Passage nebst Link löschen und den Kommentar dann freischalten. Ist Dir das Recht?

                  Ansonsten sind da super Tipps bei, die sehr informativ für meine Leser/innen sind.

                  Bitte sag mir Bescheid.
                  Lieben Gruß
                  Steffi

                  • Cec Wetz 24. September 2013 um 19:24 Uhr - Antworten

                    Obwohl ich die Quelle angebe und eindeutig als Zitat kennzeichne, ist das strafbar? Seit wann das? Oh weh…dann lösch es. Vielleicht ersetzen mit dem Satz: Einfach mal danach googeln, ist u.a. gut für den Darm.

                    Liebe Grüße nochmal an Dich und Merci 🙂

                    • Kochtrotz 24. September 2013 um 19:29 Uhr

                      Jahaaa, das ist leider echt ein Scheiß. Und da ich Seitenbetreiberin bin trifft es mich. Eigentlich ist es ja gut für die Betreiber von Online-Shops. Aber manche haben das noch nicht so begriffen, dass Ihnen kostenlos neue Kunden ins Haus schneien. 🙁

                      Lieben Dank für Dein Verständnis. Ich nehm den Part heraus und schalte Deinen Kommentar jetzt frei.

  7. Elke 23. September 2013 um 14:54 Uhr - Antworten

    Hi Steffi,

    auch von mir mal als Erstes ein Lob. Ich bin echt dankbar für jeden, der sein Wissen bzgl. Ernährung teilt.

    Ich habe keine Lebensmittelallergie; meide aber weitest gehend säurebildende Nahrungsmittel – auch krankheitsbedingt. Bei einer basischen Ernährung ist Essig natürlich ausgeschlossen – auch Apfelessig. Ich KANN aber nicht ohne Essig zu meiner täglichen Rohkost 🙁 und nehme ihn trotzdem zu mir.

    Zitrone ist für mich keine Lösung und bisher hatte ich keine Alternative. Sind Deine Essigvorschläge nun eine Lösung für mich? Sind die jetzt basisch oder wenigstens nicht allzu sehr säurebildend ?

    Einen lieben Gruß
    Elke

    • Kochtrotz 23. September 2013 um 16:24 Uhr - Antworten

      Hallo Elke,
      lieben Dank für das schöne Kompliment.

      Befrag doch einfach mal Google wegen Deiner konkreten Fragen.
      Ich hab nicht ganz verstanden, was die Fragen sind.

      LG
      Steffi

      • Elke 23. September 2013 um 18:01 Uhr - Antworten

        Huhu Steffi,

        die Frage war nur, ob die vier Alternativen im Gegensatz zu normalem Essig/Apfelessig basisch wirken oder nicht. 🙂 Da Obst und Vitamin C grundsätzlich basische Lebensmittel sind, dürfte nur die Essig Essenz weiterhin säurebildend sein. Google hat dazu leider nicht allzu viel zu bieten – obwohl es ja nicht gerade unwichtig ist.

        Ich werde es einfach mal mit dem Rhabarber versuchen. Also vielen Dank für das Rezept….

        Einen lieben Gruß
        Elke

        • Kochtrotz 24. September 2013 um 7:32 Uhr - Antworten

          Hallo Elke,
          ah jetzt verstehe ich. Danke für die Erklärung.

          Lieben Gruß
          Steffi

  8. Julia 23. September 2013 um 14:29 Uhr - Antworten

    Erst Mal Danke für Deinen tollen Blog! Super informativ und schön anzuschauen 🙂
    Hab leider fast alles was Gott verboten hat, auch Fructoseintoleranz 🙁 Weißt Du ob Verjux da auch verträglich ist? Danke und VG
    Julia

    • Cec Wetz 23. September 2013 um 14:50 Uhr - Antworten

      Ich kenne eine, die den Verjus auch mit FI ganz gut vertragen hat, sie hatte große FI-Probleme und hat mit dem Verjus nicht wirklich gespart. Da er aus unreifen Trauben gemacht wird und unreife Früchte noch nicht so viel Fruktose entwickelt haben, leuchtet mir das einigermaßen ein. Fruktosewerte gibt es allerdings bisher noch nicht, soweit ich weiß.

    • Kochtrotz 23. September 2013 um 16:21 Uhr - Antworten

      Hi Julia,
      Hm, das müsstest Du probieren. Es sind ja auch Äpfel drin. Da würde ich dann drauf achten, einen zu kaufen, der einen möglichst geringen Apfelanteil hat.

      LG
      Steffi

  9. Karina 23. September 2013 um 13:55 Uhr - Antworten

    Hey, ich hab deinen Blog erst vor kurzen über Facebook entdeckt. Ich habe Zöliakie und Histaminintoleranz und muss sagen, ich finde deinen Blog einfach super. Hab endlich wieder Lust, herumzuexperimentieren 🙂

    Zu meine Erfahrungen: Ich hab nach Feststellung der HI gaaanz streng histaminarm gelebt. Mittlerweile nehm ich es nicht mehr ganz so streng und vertrag auch schon ein bisschen mehr. Ich vertrage zB Apfelessig und Branntweinessig ganz gut. Angeblich ist Branntweinessig ja komplett histaminfrei. Apfelessig ist histaminarm, aber wie gesagt, es geht ganz gut…

    Danke nochmal für deinen Blog!!

    glg Karina

    • Kochtrotz 23. September 2013 um 16:20 Uhr - Antworten

      Hallo Karina,

      dann wünsch ich Dir viel Freude in meinem Blogh. 🙂

      LG
      Steffi

  10. Cec Wetz 23. September 2013 um 12:16 Uhr - Antworten

    Huhu Steffi 🙂

    Für mich ist leider nix Neues dabei, nur habe ich noch keinen Rhabarbersaft ausprobiert (hatte ihn damals gekauft, aber kam dann nicht dazu, und er vergammelte :(). TK habe ich den noch garnicht entdeckt, dann kann ich es vll doch nochmal ausprobieren…
    Hätte da noch kleine Ergänzungen:
    1. Bei Ascorbinsäure unbedingst! drauf achten, danach nicht die Zähne zu putzen. Ascorbinsäure weicht den Zahnschmelz extrem auf/greift an. Man würde sich den Zahnschmelz einfach nach und nach wegputzen.
    Für mich keine alltägliche Alternative deshalb. Aber so ab und zu benutze ich es schon auch gerne mal, wenn ichs lecker brauch.
    2. Milchsäuretropfen (RMS Asconex) als Säuerungsmittel! Gibt es in der Apotheke. Allerdings auch etwas teurer. Ist aber dabei noch gesundheitsfördernd, deshalb für mich eigentlich so die beste Wahl! Normal führt man die Tropfen tgl. mit Wasser zu sich, warum also nicht mitessen anstattdessen?

    Preise vergleichen lohnt sich, ich glaube, man bekommt es ab 10,-

    3. Reisessig soll von Einigen gut vertragen werden. Gibt es allerdings auch mit Weizen gemischt, oder etwas Anderes, was evtl schwierig ist. Also unbedingt drauf achten, dass es rein aus Reis hergestellt wird.
    Habe ich selbst aber noch nicht getestet.

    4. Manche vertragen Wasserkefir/Milchkefir, oder Kombucha. Kann ebenfalls je nach Fermentationslänge als Säuerungsmittel verwendet werden. Kombucha wird nach einiger Zeit tatsächlich zu Essig, Milchkefir schmeckt so oder so leicht säuerlich, Wasserkefir erst dann, wenn er etwas zu lange stand. Letzteres eignet sich nur bedingt zb. im Salat. Milchkefir eignet sich ansich am Besten, vorallem als Salatsoße nach Joghurtart. Kombucha musste ich wieder aufgeben, vertrage ich nicht – nehme ich nur noch zum Putzen:)
    Wasserkefir vertrage ich soweit prima, selbst mit Zitronenscheibe drin. Ist für den Darm ebenfalls gesundheitsfördernd, aber eben kritisch. Muss probiert werden, wie die Verträglichkeit ist.

    lg, Cecilia

    • Kochtrotz 24. September 2013 um 19:35 Uhr - Antworten

      Hallo liebe Cec,
      jetzt hatten wir ja leider ein wenig HeckMeck mit dem Artikel und einem Link und Text im Kommentar.
      Noch einmal vielen Dank für Dein Verständnis.

      Für die anderen – um was ging es.
      Cec hatte eine Textpassage aus einer Online-Apotheke nebst Link und Nennung der Quelle gepostet. Da das aber sehr riskant ist und als Urheberrechtsverletzung gedeutet werden kann und ich als Inhaberin dieser Seite keinen Streß und Strafen haben möchte, habe ich mit Cecs Einverständnis die Passage gelöscht.

      Dein kleiner Artikel in meinem Artikel ist großartig Cec.
      Vielen Dank dafür. Du hast Dir auch ein enormes Wissen angeeignet. Toll.

      Ich bin mir sicher, dass die Sache mit der Ascorbinsäure nicht so viele Menschen wissen.
      Ist mit konzentrierter Fruchtsäure ja genauso. Man putzt einfach mal den Zahnschmelz weg.

      Nochmal Danke und lieben Gruß
      Steffi

      • Kochtrotz 24. September 2013 um 19:36 Uhr - Antworten

        Ach ja und eins noch, guckt bitte alle selbst bei den Tipps von Cec, ob Ihr die Sachen vertragen könnt wegen anderen Unverträglichkeiten.

      • Cec Wetz 25. September 2013 um 16:00 Uhr - Antworten

        Hey Steffi, toll, dass wir das jetzt geklärt haben 🙂 Der Übersichtlichkeit kannst Du ja den Heckmeckkommentarfaden ja jetzt löschen.
        Definitiv muss jeder schauen und ausprobieren, was von den Tips vertragen wird. Ich schrieb vorallem aus dem HIT-Blickwinkel, hab ein bisschen Glutenintoleranz berücksichtigt, mehr aber auch nicht. Die Milchsäuretropfen sollten aber ansich für alle verträglich sein, ich denke sogar bei LI, habs aber nicht mehr 100% im Kopf. Eventuell lohnt es sich, diese zuerst einzuschleichen (zb. bei HIT) und bei 3×5 Tropfen zu beginnen (normale Dosis ist 3×20 glaub). Wenn die volle Dosis vertragen wird, kann man getrost mit ca. 20 Tropfen (je nach Geschmack) die Salatsoße machen.

        • Kochtrotz 25. September 2013 um 16:06 Uhr - Antworten

          Hallo Cec,

          ich lass es drin 🙂
          Ist schon ok.

          Lieben Gruß
          Steffi

  11. Julia 23. September 2013 um 9:45 Uhr - Antworten

    Hallöchen wollte Dich heute einfach mal Loben 😀 Du machst sehr toll und Super interessant!!!! Vielen Dank für Deinen Einsatz!!! Macht wirklich sehr viel Spass Deinen Blog zu verfolgen!!!!! 😀
    Grüßle
    Julia

    • Kochtrotz 23. September 2013 um 10:36 Uhr - Antworten

      Hallo Julia,
      liebst Dank, das freut mich. Lob ist immer willkommen und quasi mein Benzin, damit ich immer weitermache.
      Viel Spass hier in meinem Blog,
      Steffi

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