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Das Foto stammt von Flickr.com, der Fotograph ist Manolo Gómez.
 

Schon längst – schon längst – schon längst – wollte ich diesen Artikel einmal schreiben und posten. Denn der Inhalt ist total nützlich, so wichtig und sehr hilfreich. Zumal ich immer wieder fest gestellt habe, dass das Wissen über Essig-Alternativen bei Nahrungsmittel-Intoleranz „recht schlank“ ist, wenn Ihr wisst was ich meine.

Jeeeehaaaa, dann leg ich mal los.
Es gibt soooo viele Alternativen nicht. Aber die, die es gibt sind für meine Verständnisse echt ausreichend und auch machbar.

Also, ich kenne 5 adäquate Alternativen:

  • Essig-Essenz
  • Branntweinessig
  • Verjus
  • Rhabarber-Saft ungesüsst
  • Ascorbin-Säure

Und welche kennt Ihr so?
Tipps und Ratschäge sind wie immer sehr willkommen in den Kommentaren weiter unten.

Kommen wir zu den Details.

Essig-Essenz:
Ist die wohl bekannteste und beliebteste Alternative zu herkömmlichem Essig. Ist relativ günstig zu beziehen in allen möglichen Supermärkten dieser Welt und weil unpopulär als Lebensmittel auch oft bei den Putzmitteln zu finden.

Essig-Essenz könnt Ihr unter keinen Umständen pur anwenden. Das Misch-Verhältniss ist in aller Regel 1:5. Auf den Packungen immer angegeben mit Wasser. Zum einen könnt Ihr es mit den Säften Eurer Wahl mischen und zum andren könnt Ihr die Essig-Essenz auch niedriger dosieren. Je nach Verträglichkeit halt.

Verjus:
Verjus besteht aus vergorenen Trauben im Hauptteil, aber auch aus Äpfeln. Verjus ist histaminarm und wird soweit ich weiß exterm gut vertragen. Verjus wird auch von vielen Fachärzten und Heilpraktikern bei Histamin-Intoleranz empfohlen.
Hier noch ein Link auf den entsprechenden Wikipedia-Eintrag.

Verjus zu kaufen ist nicht so ganz easy. Es gibt ihn nicht gerade an jeder Ecke an Euren Wohnorten. Ich habe in Düsseldorf noch keine Geschäft gefunden. Aber online kann man den Verjus ganz gut beziehen.

Rhabarber-Saft ungesüßt: 
Rhabarber wird von Lebensmittel-Allergikern und Menschen mit Nahrungsmittel-Intoleranzen meistens ungesüßt sehr gut vertragen. Oft weiß man leider nicht, wie man Rhabarber auf Grund anderer Einschränkungen und Allergien sinnvoll in den Lebensmittel-Alltag integrieren kann.
Ich habe bereits vor einigen Monaten beschrieben, wie man aus Rhabarber-Saft einen wirklich tollen Essig-Ersatz herstellen kann. Hier geht es zum Rezept.
Ungesüßten Rhabarber-Saft nach dem Kochtrotz-Rezept kann man das ganze Jahr über herstellen. Rhabarber gibt es inzwischen als TK-Ware. Ich selbst friere den Rhabarber-Saft ein. Dann hält er gut und ich muss mir keine Gedanken machen.

Ascorbinsäure:
Ups denkst Du jetzt. Da hat sie sich bestimmt vertan die Kochtrotzin und selbsternannte Ober-Food-Hackerin.
Aber nein, ich habe mich nicht vertan. Ich weiß es und bin mir sehr sicher. Ascorbin-Säure ist sogar von all den genannten Essig-Alternativen die am besten  Verträglichste. Lies einfach mal bei Wikipedia über Ascorbinsäure nach. Vielleicht ist diese Alterantive zu Essig dann nicht mehr ganz soooo abwegig.

Üblicherweise mischt man 1 MSP mit 100 ml Wasser oder Saft. Aber das ist eben üblich. Man kann die Verhältnisse einfach so anpassen, wie sie gerade erforderlich sind. Einfach oder? Und so gut verträglich.

Anbieter von histaminfreiem Essig: 
Im Internet findet man eine ganze Reihe von Anbietern von histaminfreiem Essig und auch Wein. Da solltet Ihr Euch ganz genau mit den Inhaltsangaben auseinander setzen.

So, das war es für heute und die Essig-Alternativen.
Erzählt mir mehr über Eure Methoden und was mich eh immer interessiert – Eure Erfahrungen. Eh klar oder?

Und bewertet den Beitrag bitte wenn Ihr ihn gut findet oder eben auch Scheiße. Das gehört auch zum Geschäft. Unten drunter sind die Sternchen. Wie übrigens bei allen meinen Artikeln. DANKE oder auch nicht. HäHä das werde ich ja dann sehen.

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