Ihr wisst ja, dass ich einige Einschränkungen habe und nicht alle Rezepte so umsetzen kann, wie sie im Buch notiert sind.

Damit auch Ihr etwas davon habt, schreibe ich die Sachen auf, die mir auffallen und die Ihr auch so wie ich easy ändern könnt.

Ich werde immer mal wieder in unregelmäßigen Abständen einen Artikel dazu veröffentlichen. Halt immer dann, wenn genug zusammen gekommen ist.

Da vermutlich fast alle von Euch berufstätig oder extrem eingespannt sind und daher wenig Zeit haben, werde ich auch noch Tipps posten, wie man mit ein paar Kniffen Zeit einsparen kann. Drei Mahlzeiten täglich frisch zuzubereiten ist ja schon echt ne Herausforderung.

Tomatenmark austauschen
Es sind ja schon einige Rezepte mit Tomatenmark und wenn dann kommt auch gleich ordentlich rein. Für mich ist das problematisch. Das kann ich mal machen, aber nicht sehr häufig. Ich hab meine Histamin-Intoleranz zwar ganz gut im Griff, aber ich will sie nicht herausfordern.
Ihr könnt Tomatenmark auch mit Paprikamark austauschen. Das passt eigentlich immer. Das gibt es im Bioladen in der Tube oder im türkischen Geschäft im Glas. Jeweils milde und diverse scharfe Sorten. Beim Türken habt Ihr auch jede Menge Auswahl. Achtet auf die Zutatenliste. In vielen Gläsern ist nur Paprika drin und sonst nix und so soll es sein!

Die Chili-Cräcker habe ich zum Beispiel mit Paprikamark gemacht und auf den Chayenne-Pfeffer weitestgehend verzichtet. Hat wunderbar geklappt.
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Leinsamen
Sollte Ihr keinen Leinsamen vertragen oder mögen, so könnt Ihr den in vielen Rezepten durch Sonnenblumenkerne ersetzen. Denkt bitte daran, in Leinsamen haben viele wichtige Nährstoffe und sind eine super Verdauungshilfe.

Die vegan-for-fit low-carb-Pizza
Die Pizza ist geschmacklich genau mein Ding. Allerdings finde ich die großen Böden etwas unpraktisch und man muss verdammt arg aufpassen, dass sie nicht brechen nach dem Trocknen oder Backen.
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Damit ich die Pizza besser vorbereiten kann, hab ich mir zum einen überlegt, Mini-Pizza-Böden zu backen und zwar gleich in größeren Mengen. Die friere ich dann ein und hab so unter der Woche ein recht schnelles Abendessen. Einfach Backofen anwerfen. Während der Backofen aufheizt, Gemüse schnibbeln und Soße vorbereiten.  Dann 8 – 9 Minuten bei 240 Grad backen. Das ist fast schon schneller als jede herkömliche Tiefkühl-Pizza. HaHa.
Achja, die Pizza belege ich auch nicht mit denen im Buch genannten Zutaten. Ich nehme meist was ich gerade habe und brate die Gemüse auch nicht vorher an. Die Zucchini schneide ich haudünn mit dem V-Hobel und Auberginen auf der Pizza mag ich sowieso nicht. Auf die „Käse-Sauce“ verzicht ich inzwischen auch 🙂

Fructose-Intoleranz und Agavendicksaft sind keine Freunde
Wer wie ich unter einer Fructose-Intoleranz leidet, der kann Agavendicksaft nicht gut vertragen. Agavendicksaft hat einen sehr hohen Fructosgehalt.
Ich nehme anstatt des Agavendicksafts einfach Reissirup. Da wir Menschen mit Fructose-Intoleranz soviel Süße gar nicht gewöhnt sind, verwende ich meist nur 1/3 oder 1/4 der angegebenen Menge zum Süßen.

Es gibt diverse Reissirup-Produkte. Nach dem Öffnen solltet Ihr den Reissirup im Kühlschrank aufbewahren. Der kann sonst schnell gären. Vor allem der von Werz.

Hier seht Ihr meine beiden Favoriten:
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