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Meine Tipps und Tricks für vegan for fit – Teil 3

Es haben sie wieder ein paar Tipps & Tricks zu vegan-for-fit und meiner derzeitigen Ernährung angesammelt. Die will ich Euch rasch mitteilen:

getrocknete Soft-Tomaten als Alternative zu Tomatenmark 
Wie schon in einem anderen Artikel geschrieben, kann ich nicht so gut viel Tomatenmark vertragen. Im ersten Teil der Tipps & Tricks vegan-for-fit-Reihe hatte ich schon einmal zum Thema Tomatenmark-Alternativen geschrieben. Doch erst jetzt habe ich diese Möglichkeit entwickelt. Tomaten vertrage ich schon ganz gut, nur eben das hochkonzentrierte Zeugs nicht in rauen Mengen.
Kennt Ihr getrocknete Soft-Tomaten? Die gibt es beispielsweise von Rapunzel:
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Die sind nicht gerade günstig. Ich weiß. Gibt es aber auch von anderen Herstellen und vor allem in größeren Gebinden, dann geht es. Die in Öl sind noch günstiger, aber ich will nicht soviel Öl haben.

Ich nehme ein paar davon, je nachdem was ich halt machen will und püriere sie mit etwas Wasser zu einer sämigen Pampe. Man muss sehr gründlich pürieren, es sollen keine Stückchen mehr drin sein. Die Masse verwende ich dann wie Tomatenmark. Für mich funktioniert das super. Damit kann ich zum Beispiel die Low-Carb vegan-for-fit Pizza bestreichen und veganes Ketchup machen und noch ganz vieles mehr.

Zucchini-Spagetti im Büro mit Wasserkocher zubereiten
Diesen Trick hat mit Stepahnie, eine Namensvetterin und treuer Fan meiner Facebook-Page verraten und ich darf es hier posten.
Man bereitet die bereitet die Zucchinis vor und die Sauce auch und nimmt alles mit in die Arbeit. Ein Wasserkocher steht eigentlich überall zur Verfügung. Kocht das Wasser auf, gebt die Zucchini-Spagetti vorher in eine Schüssel, übergießt sie mit kochend heissem Wasser und schüttet das Wasser nach ca. 1,5 Minuten ab. Jetzt schnell die Sauce unterrühren und Ihr habt ein warmes Essen. Genial oder?

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Auf dem Foto ist mein lädierter Finger zu sehen. Der V-Hobel lässt grüßen. Der ist einfach höllisch scharf. Das ist ganz oft mein Mittagessen im Büro. Allerdings habe ich den Luxus einer voll ausgestatten Küche auf der Arbeit.

Wie bekommt man in Quinoa-Salat ein gutes Aroma rein?
Die Frage wurde mir echt schon häufig gestellt. Also ich mach es so:
Für einen Salat für 2 Personen brate ich eine halbe gewürfelte Rote Zwieben in wenig Öl aber dafür sehr braun an, das sind dann eigentlich schon Röstzwiebeln. Gegen Ende füge in noch 2 – 3 sehr fein gehackte getrocknete Soft-Tomaten dazu. Diese beiden Zutaten ergeben einen sehr aromatischen Quiona-Salat. Natürlich kommt da noch jede Menge anderes Gemüse rein. Das brate ich auch oft an. Aber eher damit ich es besser vertrage. Mein Körper kommt nicht wirklich gut mit Rohkost zurecht.

Nüsse am Wochenende vorrösten
Nüsse, Kokosraspel & Co. kann man am Wochenende in größeren Mengen schon rösten. Sie halten sich ja auch geröstet. So kann man unter der Woche direkt die geröstete Menge verwenden. Geht dann sehr viel schneller. Samstags duftet bei uns die Küche immer nach gerösteter Kokosnuss und Mandeln.

Eine Sache gilt es dabei zu beachten. Lasst die gerösteten Mandeln oder Kokosraspel sehr gut auskühlen in der Pfanne. Dann gebt sie in ein Behältnis mit losem Deckel. Ich verwende dafür Weck-Gläser mit Glasdeckel. Guckt mal:

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Kokosmilch mit viel Kokosfett
Eine Kokosmilch die nicht gleich 2,50 Euro kostet und trotzdem extra viel Kokosfett hat und keine Zusatzstoffe gibt es bei Edeka. Die kostet so um die 1,30 Euro. Und es stimmt was drauf steht! 75% Kokosanteil und nur 1/3 Flüssigkeit.
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Ihr kennt es ja schon. Ich habe diese Amazon-Funktion eingerichtet, ich bekomme bei Eurem Buch kauf ein paar Cents Provision und kann somit die Kosten für meinen Blog ein klein wenig decken. Also falls Ihr das Buch kaufen möchtet und mich ein wenig dabei unterstützen wollt:

So, das waren die Tipps für heute, weitere folgen.

Hier die Links zu den vorangegangenen Tipps und Tricks:

TEIL 1

TEIL 2 

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18 Kommentare

  1. Anne 27. Oktober 2013 um 13:34 Uhr - Antworten

    Liebe Steffi, hast du einen Tipp, ob man das Früchtebrot aus VFF auch glutenfrei hinkriegt…?
    LG Anne

    • Kochtrotz 27. Oktober 2013 um 18:01 Uhr - Antworten

      Hi Anne, ich hab es selbst nie gemacht, weiß aber von einer Bekannten, dass sie es glutenfrei gebacken hat. Es geht also auf jeden Fall. Das ist mit dem Backferment oder? Es war mir zu aufwändig. Ich vertrage Trockenfrüchte auch nicht so gut in größeren Mengen.

      Aber es geht auf jeden Fall.

      LG STeffi

      • Anne 27. Oktober 2013 um 19:05 Uhr - Antworten

        Hi Steffi, verträgst du alle Trockenfrüchte nicht gut? Sonst könnte man ja auch variieren. Und ja, ich meine das Rezept mit dem Backferment, wobei es bei facebook in der VFF-Gruppe immer wieder Posts gibt, in denen man lesen kann, dass es zeitsparender (also ohne diese langen Geh-Zeiten) auch sehr gut mit Hefe statt mit Backferment funktioniert. Ich habe es bisher einmal mit Backferment ausprobiert, und das war lecker, aber man muss es halt genau planen, wann man mit dem Backen anfängt, damit man die Zeiten einhalten kann. Also, dann hol ich mir ein glutenfreies Mehl, ja? Kannst du mir da was empfehlen? Ich habe noch nie welches gekauft und will jetzt aber für eine Freundin, die Zöliakie hat, mal was selber backen, sonst hab ich immer was gekauft. Übrigens: Ich find deinen Blog suuuuper!!! LG Anne

        • Kochtrotz 27. Oktober 2013 um 20:45 Uhr - Antworten

          Ja Anne, ich muss mit allen arg aufpassen.
          Als Mehl kann ich Dir das glutenfreie 4-Korn-Vollkornmehl von Werz empfehlen.

          LG Steffi

      • Anne 27. Oktober 2013 um 19:34 Uhr - Antworten

        So, jetzt bin ich es nochmal… Ich hoffe, ich nerve dich nicht. Wenn ich Buchweizen, Hirse, Quinoa und Amaranth da habe, kann ich die Sachen einfach durch meine Getreidemühle jagen? Das hab ich bloß noch nie ausprobiert. Und wegen dem Kleber, das hab ich noch nicht so ganz kapiert – welches Mehl ist denn bei deinen Brotrezepten der Kleber?? Sorry für die blöden Fragen…

        • Kochtrotz 27. Oktober 2013 um 20:46 Uhr - Antworten

          Hi Anne,
          als Kleber kannst Du sehr gut Johannisbrotkernmehl, Pfeilwurzelstärke, Xanthan oder Guarkernmehl verwenden.
          PS: es gibt nur wenige blöde Fragen 🙂 🙂

          • Anne 2. November 2013 um 22:31 Uhr - Antworten

            Soooo, jetzt kommt der super-positive Bericht über das glutenfreie Challenge-Früchtebrot 🙂 : Ich habe eine Mehlmischung aus vier Sorten genommen – Buchweizen, Reis und Hirse, selbergemahlen, und Maismehl, insgesamt 550 g. Dazu ca. 5 Teelöffel Johannisbrotkernmehl. Außerdem habe ich statt Backferment einen Würfel Frischhefe genommen und ihn vorher mit lauwarmem Wasser und Reissirup angerührt. Dann habe ich den Teig erstmal ohne die Trockenfrüchte und ohne Nüsse in einer Plastikschüssel mit Deckel über Nacht im KÜHLSCHRANK gehen lassen. Am nächsten Tag die Trockenfrüchte und Nüsse untergeknetet und das Ganze im leicht überwärmten Backofen 1 Stunde gehen lassen, dann in die Kastenform, wie im Rezept beschrieben und auch so gebacken. Es schmeckt so superlecker, wir hatten gestern Gäste, alle haben geschwärmt, nicht nur die Freundin mit der Glutenunverträglichkeit!!!

            • Kochtrotz 3. November 2013 um 11:22 Uhr - Antworten

              OOOHHHH WWWWOOOOOOOWWWW Anne. Das ist ja tollski.
              Freut mich sehr. Danke fürs Teilen Deiner Erfahrung.

  2. Stella 26. Oktober 2013 um 19:58 Uhr - Antworten

    Hey dude, hab‘ heute deine Seite gefunden, da ich grade halbwegs mit einer veganen Lebensweise anfange (ich werde z. B. weiterhin die Eier meiner freilaufenden Zwerghühner essen… es gibt keine besseren 😀 ) finde deine Rezepte und Tipps sehr gelungen… werde morgen wohl Dein Kokosmus ausprobieren 🙂 PS: oben, bei deinen wochenend-vorbereitungen sieht man, dass du oben in den Gläsern einiges zusammenkippst. Wird daraus ein Müsli? Naja…. viel Freude noch am bloggen ! :‘)

    • Kochtrotz 27. Oktober 2013 um 17:58 Uhr - Antworten

      Hallo Stella,

      ich bereite mir immer eine Mischung vor für mein Frühstück. Daraus mache ich dann einen Shake. So spare ich morgens immer viel Zeit.

      LG Steffi

  3. Burgund 27. September 2013 um 11:38 Uhr - Antworten

    Mit der Kokusmilch kann man auch richtig genial Indisches Chilli machen. Mein Ex-Mitbewohner hat Sachen gezaubert aus dem indischen Raum, das glaubt man gar nicht. Veganer sind oft echte virtuosen am Herd 😀

    • Kochtrotz 28. September 2013 um 9:20 Uhr - Antworten

      Hallo Burgund,

      jaaaaa mit Kokosmilch geht so einiger.
      Die darf bei mir auch nie ausgehen 🙂
      Ich liebe indische Gerichte.

  4. Anonymous 12. September 2013 um 12:34 Uhr - Antworten

    Hi Steffi,

    noch eine Idee für die Zucchini-‚Nudeln‘ wäre noch das vermengen mit Pesto – so für die Abwechslung 🙂

    Liebe Grüße,
    Steffi

    • Kochtrotz 13. September 2013 um 8:01 Uhr - Antworten

      Hallo Steffi,
      ja, Pesto ist auch immer eine gute und schnelle Alternative. Aber am besten selst gemacht. 🙂 LG Steffi

  5. Martha 12. September 2013 um 12:00 Uhr - Antworten

    Vielen Dank für die vielen guten Tipps. Martha

  6. Christina 12. September 2013 um 9:09 Uhr - Antworten

    Hi,

    habs mir mal gespeichert, da ich selber am 20.09. Anfange sind Tipps immer super gut.

    LG & Danke Christina

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