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Hmmmmmmm, glücklich satt! Das nehme ich mal vorweg 🙂

Heute habe ich für euch den Lizza Superteig Pizzateig getestet und will euch hier berichten. Ich habe auch schon die neue Lizza Tomatensauce getestet, die Mitte/Ende März 2016 auf den Markt kommt.

Marc und Matthias, die beiden Inhaber des jungen Frankfurter Unternehmens habe ich auf der diesjährigen Biofach im Februar persönlich kennengelernt und wir haben recht lange und ausführlich über ihr Produkt, den glutenfreien, veganen, low-carb Pizzaboden geplaudert. Da habe ich doch große Lust bekommen, das „Superding“ zu testen, das übrigens ohne Hefe, mit wenig Fett und wenig Kalorien auskommt, wie ich festgestellt habe. Eh voilà, schon geschehen und hier mein Testbericht.

Wie es dazu kam, dass die beiden jetzt einen neuen Typ von Pizzaboden produzieren, könnt ihr auf der Lizza-Website nachlesen. Dort könnt ihr ab und an auch herzlich lachen. Die Geschichte ist schön dokumentiert.

Mein Testpaket wurde rasch geliefert und was auch immer der Logistiker damit angestellt hat, es sah aus, als ob ein Bulldozer darüber gefahren wäre. Ich wusste schon vorab, dass die neue Tomatensauce noch nicht in der endgültigen und dann auch sicheren Verpackung geliefert wird, da diese gerade noch produziert wird. Doch ein wenig pfleglicher hätte der Transport schon erfolgen dürfen. Also wundert euch nicht, wenn auf den folgenden Fotos ein paar Macken und Dellen auf dem Etikett und den Verpackungen sind. Die gelben Zulieferer waren es 🙂 🙂

Hier ein paar Fakten bevor es losgeht:

Die Pizza ist in Folie eingeschweißt und vakuumiert, sie hält sich so gekühlt 2 Wochen. Einen Boden habe ich eingefroren, da ich auch einen Test mit gefrorenem Boden, den man direkt in den Backofen gibt machen wollte. Die Folie hat innen eine Struktur, die durch das Vakuumieren auf den Teig gedrückt wird und auch während des Backens bleibt. Also, mich hat es nicht gestört. Ich weiß ja warum es so ist.

Erstmal die Inhaltsstoffe und Nährwerte vom Lizza Superteig studiert. Ah ja genau, es ist ein Produkt in Bio-Qualität.
Zutaten: Wasser, Goldleinmehl teilentölt, Chiamehl teilentölt, Kokosmehl, Gewürze, Salz, Flohsamenschalen. Alle landwirtschaftlichen Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau.
Der Lizza Superteig geht preislich bei 9,96 € für 4 Böden los und wird günstiger wenn man mehr abnimmt. Ein Abo-Modell wird auch angeboten. Mehr dazu auf der Lizza-Website.

Super, keine störenden oder unverträglichen Gewürze! Für mich sind alle Zutaten sehr verträglich. Wer eine Histamin-Intoleranz hat, muss wissen, ob Leinsamen vertragen wird. Ich kann schon einmal eins vorweg nehmen. Ich habe den Pizzateig supergut vertragen und der Herr KochTrotz auch, der hat nämlich auch probiert. 😉

Die Nährwerte auf 100 g können sich sehen lassen! 119kcal, 2,9g Kohlenhydrate von 2,2, g Zucker, 12,2% Eiweiß, 17,2% Ballaststoffe und 5,5% Fett, davon 0,5 g gesättigte Fettsäuren. 1 Boden wiegt 180 g.

Die Lizza Tomatensauce besteht aus Tomaten, Tomatenmark, Zwiebel, Apfel, Kokosöl, Olivenöl, Wasser, Salz und Gewürzen und wird in wenigen Wochen in Bioqualität angeboten werden. Der Preis ist mit 2,99 € für 200 ml geplant.

Soweit so gut, jetzt war ich noch mehr gespannt als vorher ob dieser Boden schmecken kann.

Der Test mit unterschiedlichen Backverfahren und Belägen.

Vielleicht noch einen Satz was meine Erwartungen an den Boden anbetraf. Ich liebe Pizzaboden der dünn und kross ist. So dicken „labberigen“ Pizzaboden mag ich gar nicht. Ich habe nicht erwartet, dass der Boden den Geschmack einer italienischen Pizza mit Weizenteig hat. Wie auch? 🙂

Drei unterschiedliche Backversuche habe ich mit den Böden gemacht:

  1. Nicht vorgebacken, belegt und dann gebacken.
  2. Vorgebacken nach dem Tipp der Packungsanweisung.
  3. Gefrorenen Pizzaboden unaufgetaut verwendet und KochTrotzig selbst eingegriffen und ihn noch einmal anders gebacken 🙂

Bei uns gab es schon ewig keine Pizza mehr, also habe ich verschiedene Beläge vorbereitet.

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Auf dem Plan standen:

  • Lizza Pizza Hawai mit Lizza Tomatensauce
  • Lizza Pizza Flammkuchenart mit Rucola
  • Lizza Pizza etwas exotischer mit saurer Sahne, Rote Bete und Feigen
  • Lizza Pizza süß als Dessert / Kuchenvariation mit Joghurt, Erdbeeren, Physalis und Pistazien

Ich habe jeden Pizzaboden dafür einmal geteilt.

Test 1: Nicht vorgebacken, belegt und dann gebacken.
Also los. Meine erste Testung war ohne Vorbacken. Einfach den Boden nach Wahl belegen und im vorgeheizten Ofen auf 220°C Umluft für circa 13 Minuten backen.
Ergebnis: Nein, das ist nix. Viel zu „labberig“, das mag ich nicht. Also nochmal auf dem Pizzastein nachgebacken. Ergebnis: geschmacklich gut, aber nicht kross genug.

Test 2: Vorgebacken nach dem Tipp der Packungsanweisung.
Den Gourmettipp der Packung verfolgt und eine Seite bei 4 Minuten vorgebacken. Jaaaaa, schon besser und knuspriger. Allerdings für mich nicht kross genug. Für mich muss der Teig 1-2 Minuten länger in den Ofen. Das Gute ist, man kann den Teig also in verschiedenen „Knusper-Stufen“ (das Wort gibt es nicht, aber mir fällt auch kein passenderes ein) backen, so wie man persönlich den Teig mag.

Jetzt zum Geschmack: Der Geschmack ist angenehm und zurückhaltend. Da das Leinmehl direkt als zweite Zutat genannt ist und auch Kokosprodukte als Zutat verarbeitet sind, war ich sehr gespannt ob man die beiden Zutaten nicht stark herausschmeckt. Aber nein, gar nicht.

Geschmacklich gefällt mir der Pizzaboden echt gut. Ich wurde heute schon auf Facebook gefragt ob der Boden „ökig“ schmeckt. Hihi und genau das hatte ich auch ein wenig befürchtet, aber klares NEIN! Der Boden schmeckt recht neutral und gibt Raum für die Aromen des Belags.

Die Tomatensauce hatten meinen Geschmackstest übrigens schon bestanden, als ich sie kalt aus dem Glas löffelte. Die schmeckt echt gut.

Hier die beiden Pizzen aus Test 2:
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Test 3: Gefrorener Pizzaboden
Da dieses Produkt ja sehr praktisch ist, wenn man mal gerade wenig Zeit hat und nix kochen kann oder will, also auch den Lieferdienst und sonstiges Fastfood ersetzen kann, wollte ich unbedingt einen Test machen und einen gefrorenen Boden in den Backofen geben. Wenn ihr den Boden aus der Folie nehmt, müsst ihr einfach ein wenig aufpassen, dass er nicht bricht, weil er ja gefroren ist, aber es geht gut.

Jetzt wusste ich ja schon, dass ich den Boden auf jeden Fall vorbacken muss. Ich hatte so eine Idee, wie ich den Boden so kross hinbekomme, wie ich ihn persönlich von der Konsistenz her sehr gerne mag. Also habe ich den gefrorenen Boden von jeder Seite (und nicht nur von einer) für 5 Minuten auf dem Pizzastein vorgebacken. Als ich allerdings den Backofen das erste Mal öffnete, sah ich keinen Boden in meinem Ofen, sondern ein Kissen 🙂 🙂

Falls euch das auch passiert, das macht gar nichts. Die Luft geht wieder raus. Belegt den Boden einfach ganz normal und backt ihn dann wie es auf der Packung steht für 10 – 15 Minuten auf 220° Grad.

Ich habe also jede Seite für 5 Minuten auf 220° Grad vorgebacken, die Böden dann wieder belegt und noch einmal für 13 Minuten auf 220° Grad gebacken.

ERGEBNIS: Das ist mein Boden! So liebe ich ihn, so ist er knusprig wie ich ihn mag und der Belag ist saftig. Perfekt in Konsistenz und der Geschmack sagt mir auch sehr zu. Seht selbst:
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Hier ein paar Fotos meiner Lizza Pizzen heute:

Die Hawai-Pizza ist halt ein Klassiker, ich mag sie halt gerne. Die Flammkuchen-Variante mit Rucola war sehr lecker mit dem Lizza Pizzaboden. Die Variante mit roter Bete und Feigen war unser absoluter Favorit. Die Fruchtvariante ist ein tolles schnelles Backwerk wenn ungeplant Gäste kommen oder einen der eigene Süßhunger überfällt.

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Kann man es sehen, wie schön kross der Boden ist? 🙂

Also, mein Fazit:

  • Die Lizza Superteig Pizzaböden sind sehr angenehm im Geschmack.
  • Die für mich richtige Konsistenz kann ich selbst bestimmen.
  • Für mich ab sofort eine super Alternative zu herkömmlichen Pizzaböden, da nicht nur praktisch, sondern auch Zutaten und Nährwerte überzeugen.
  • Die Böden sind durch ihren zurückhaltenden Geschmack total vielseitig verwendbar und können süß oder herzhaft belegt werden.
  • Eine überzeugende und gesunde Alternative zu den herkömmlichen Pizzaböden.
  • Die Lizza Pizzasauce schmeckt „Hammer“, ich bin begeistert!
  • Die Böden kann man ruhig im Achter-Paket ordern, sie lassen sich gut einfrieren und  gefroren supergut direkt backen.
  • Ich spreche eine Kaufempfehlung aus! Die Böden sind klasse! Wie ihr sie besonders knusprig  bekommt, wisst ihr ja jetzt auch 😉

Alle weiteren Details und auch den Online-Shop von Lizza findet ihr hier:
http://www.lizza.de/

In Kürze wird Lizza auch europaweit versenden!

Liebes Lizza-Team, da habt ihr ja echt was tolles „gebacken“ :). Ich hoffe sehr, dass viele Menschen eure Pizzaböden, die Tomatensauce und wer weiß, vielleicht auch noch weitere Produkte kaufen werden. Vielleicht finde ich euch ja auch bald im Regal meines Einzelhändlers 🙂 
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