Als letzte Station unserer Reise hatten wir Bububu ausgesucht. Ein Ort, der ca. 11 km vor Stone Town liegt und schon recht nah am Flughafen. Also auf der West-Seite der Insel. Wer hier absteigen möchte, sollte vorher genau prüfen, ob es Bademöglichkeiten im Meer gibt. Denn allzu tolle Strände darf man hier nicht erwarten. Für uns war das nicht soooo wichtig, weil wir hier noch einige Ausflüge planten.

Luftlinie direkt vor Bububu liegt Prison Island. Dort leben Riesenschildkröten. Einige sind echt groß. Es werden überall Bootstouren nach Prison Island angeboten. Wir haben den Ausflug noch mit einem letzten Schnorchel-Trip und einem Picknick verbunden.

Das Riff vor Prison Island ist ziemlich schön zum Schnorcheln. Wenn die Gezeiten günstig liegen, kann man sogar ein Sandbank-Picknick machen. Das Glück hatten wir nicht. Aber war auch so schön. Wir waren nämlich auch so ganz alleine auf einer Mini-Insel vor Prison Island.

Dort haben wir dann das Geburtstags-Picknick von Herrn Kochtrotz genossen.

Bububu hat sich für uns als gute Wahl und günstigen Standort bestätigt. Von dort aus fährt man ca. 15 – 20 Minuten nach Stonetown rein.

Ich kann allen eine Spicetour (Gewürztour) nur empfehlen. Sie dauert ca. 2 Stunden, ist ca. 5 km von Bububu entfernt und ist extrem interessant wenn man sich für Pflanzen, Ernährung oder Essen interessiert. Dort könnt Ihr auch Gewürze kaufen, die sind von ganz guter Qualität und Ihr unterstützt noch die Bauern dort.

Es ist schon irre, was alles auf dieser kleinen Insel wächst. Auf dem Foto sieht man eine Muskatnuss.

Das ist einer der unzähligen Papaya-Bäume. Diesmal mit länglicheren Früchten. Wie man auch mal wieder sehen kann, ist nicht immer blauer Himmel.

Im Norden ist ja häufig schlechteres Wetter und Regen, aber auch rund um die Gegend von Stone Town ist das Wetter recht wechselhaft. Wir fanden das jetzt nicht so schlecht, weil wir noch etliche Ausflüge auf dem Plan hatten.

Spicetour und Prison Island mit den Schildkröten, Schnorcheln und Picknick sind die nahegelegenen Ausflugsziele.

Dann natürlich Stone Town mit all seinen Möglichkeiten. Es gibt viel zu sehen. Die Stadt ist immerhin Unesco Weltkulturerbe. Man kann einfach nur durch die Stadt schlendern oder sich einen Stadtführer besorgen. Wir haben die Stadt auf eigene Faust erkundet. 🙂

Es gibt den Markt gegen über des DalaDala Terminals. Dort werden Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch verkauft. Wer empfindlich ist, sollte die Fisch- und Fleischhallen besser nicht besuchen. Es riecht nicht nur sehr streng, der Anblick ist auch sehr gewöhnungsbedürftig. Schaut mal eben selbst:

So, das war die heftigere Abteilung. Man muss da nicht rein, Ihr könnt auch nur die anderen Stände anschauen. Solche hier:

Als Tourist wird man fast schon genötigt, Gewürze zu kaufen. Die sind ziemlicher Mist und mit allem möglichen Zeugs gestreckt, das man besser nicht isst und auch nicht essen möchte. Besser bei der Spicetour kaufen oder wo anderes.

Den Sonnenuntergang kann man ganz gut in einer der Rooftop Bars genießen. In unserem Fall hatten wir das Maru Maru Hotel mit Dachterrasse gewählt. Überigens ein sehr schönes Hotel.

In Stone Town kann man nett rum schlendern. Es gibt auch ein paar ganz schöne Läden mit selbstgenähten Klamotten.

Nach Sonnenuntergang gibt es dann den Nachmarkt. Es ist ein Foodmarket mit zig Essenständen. Wir waren am Anfang reichlich genervt, weil man als Tourist quasi überfallen wird und es gibt unzählige Verkäufer, die das ganze Essen förmlich aufdrängen.

Wir haben uns dann erst einmal auf eine Mauer gesetzt und geschaut, wo die Einheimischen ihr Essen kaufen und uns dann auch eher an diesen Ständen orientiert. Zu essen gibt es fast alles was man Grillen kann.

Es gibt viel Fisch im Angbot. Aber vor allem auch die Zanzibar Pizza. Wer sich traut, einfach munter durchprobieren.

Das ist eine solche Pizza. Man kann sich nach eigenen Wünschen befüllen lassen. Wir fanden sie lecker. Sie ist aber mit Weizenmehl gemacht, also Achtung. Probieren mussten wir sie trotzdem :).

So, das waren so unsere Erlebnisse und Ausflüge rund um Stone Town.

In unserer Lodge haben wir uns wohl gefühlt. Allerdings waren alle Getränke, Essen und Zusatzleistungen deutlich teurer als an allen anderen Plätzen auf der Insel. In Bububu ist halt kaum Konkurrenz und die meisten Touristen sind nicht mobil und das wird dann doch ausgenutzt. Fand ich jetzt nicht sooo prickelnd.

Von dieser schönen Sansibar-Hollywood-Schaukel aus haben wir Sonnenuntergänge genossen und unsere Erlebnisse Revue passieren lassen.

Ach ja eins noch. Hier gab es deutlich mehr Mücken als an allen anderen Plätzen auf der Insel. Malaria gibt es wohl kaum auf Sansibar und zu unserer Reisezeit im Oktober gar nicht.

Tja, das wars. Inzwischen sind wir wieder daheim.

Es war ein wunderschöner und erlebnisreicher Urlaub. Ich werde noch einen weiteren Artikel zum Thema Essen, Verträglichkeiten und meine Erlebnisse dazu veröffentlichen.  So viel schon einmal dazu. Es wird in absehbarer Zeit keinen weiteren Urlaub an Plätze dieser Art geben. Ich hatte große Schwierigkeiten mit den Lebensmitteln, mein Mann leider auch.

Kommt in den nächsten Tagen wieder hier vorbei, dann wird der Artikel online sein. Ich hoffe bis dahin hat es Euch Spass gemacht.

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