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#BloggerfuerFluechtlinge – Eine Aktion von Bloggern für Flüchtlinge – Macht mit – auch wenn ihr keine Blogger seid!

In diesen Tagen grübeln viele von uns. Wir sind teils sprachlos und ohnmächtig wenn wir Medienberichten folgen. Ich will gar nicht näher darauf eingehen, denn ich weiß, uns alle beschäftigt das Thema Flüchtlinge. 11144488_10207688042865199_8063703920232044845_nHeute möchte ich euch auf die Aktion #BloggerfuerFluechtlinge aufmerksam machen. Ich nehme auch daran teil und ihr könnt es auch. Um teilzunehmen müsst ihr kein Blogger sein. Vor wenigen Tagen haben Nico LummaStevan PaulKarla Paul und Paul Huizing die Initiative ins Leben gerufen. Alle 4 sind Blogger und wollen helfen, direkt helfen und ohne Umschweife. Warum ist es gut, dass wir Blogger an der Aktion teilnehmen? Blogger haben hohen Zulauf und stehen in guter Verbindung zu ihren Leser*innen, Blogger schreiben in aller Regel authentisch über das was sie bewegt und interessiert, Blogger lassen sich nicht unbedingt von Medien beeinträchtigen, Blogger sind in allen sozialen Kanälen gut vertreten und können somit Informationen und eben auch Initiativen wie diese sehr schnell und gut verbreiten und nicht zuletzt verfügen fast alle Blogger über hervorragende Netzwerke. Kurzum, Blogger können richtig was bewegen. Auf betterplace.org wurde das Spendenkonto eingerichtet. Innerhalb weniger Tage sind bereits weit über 30.000 Euro zusammengekommen. Das ist einfach nur grandios und ohne Worte. Ihr seht also, Blogger können sehr viel bewegen! Die Verwendung der Gelder könnt ihr direkt auf der Website der Initiative einsehen. Die ganze Aktion ist also sehr transparent und das Geld kommt direkt an und geht nicht durch weitere Hände und Konten von Organisationen. Das finde ich sehr gut. Ihr müsst kein Geld spenden, ihr könnt auch Sachspenden, Zeitspenden, etc. tätigen. Mehr dazu auf der Website von #BloggerfuerFluechtlinge (das ist auch gleichzeitig der Hashtag). Hier kommst Du direkt auf die Website von #BloggerfuerFluechtlinge. Dort findest Du alle Informationen zu dieser Initiative. Dort erfährst Du auch von den jeweiligen Tagesaktionen. BFF_1508_ButtonBlau3-300x3001 Was kannst Du tun, egal ob Blogger oder nicht? 

  • Als Blogger kannst Du einen Artikel veröffentlichen, diesen verbreiten, das Widget #bloggerfuerfluechtlinge für die Spenden in deinen Blog einbinden. Teile die Botschaft mit dem Hashtag #BloggerfuerFluechtlinge überall wo Du präsent bist.
  • Selbstverständlich Geld spenden, das ist klar.
  • Bist Du kein Blogger und möchtest etwas tun? Hier meine kleine Ideensammlung:
  • SACHSPENDEN:
    • Miste zu Hause aus. Alle Klamotten und Schuhe, die du seit 2 Jahren nicht getragen hast, wirst du vermutlich nicht mehr tragen. Im Moment wird dringend Winterkleidung benötigt. Hier findest Du eine Anleitung für Sachspenden, die überregional gültig ist. Wichtig ist, dass Du in deiner Region schaust, was wirklich gerade benötigt wird. Die Sachen müssen selbstverständlich sauber und heile sein.
    • Hast Du Geschirr, Gläser, Besteck, Küchenmaschinen, Töpfe, Pfannen, Wasserkocher, etc., die du nicht mehr benutzt? Auch diese Sachspenden sind willkommen.
    • Hast Du übriges Bettzeugs? Decken, Kissen, Bettücher und Laken. Das wird alles dringend benötigt. Übrigens auch Fahrräder, etc.
    • Baby- und Kindersachen werden nahezu überall benötigt. Vom Fläschen, über Fläschenwärmer, Kleidung, Schnuller, Kinderwagen, Spielsachen, einfach alles.
    • Wir Food Blogger bekommen oft viele Lebensmittel zum testen zugesendet, die wir nicht verbrauchen können. Spende sie, wenn sie passend sind. Frage bei deinen Partnern nach. Oft haben sie Chargen, die nur noch ein kurzes Mindesthaltbarkeitsdatum haben und in aller Regel vernichtet werden.
    • Als Blogger (vor allem Fashion Blogger) kannst du auch deine jeweiligen Partnerunternehmen ansprechen und um Spenden bitten. Kleidung, Schuhe, Bettzeugs von vergangenen Saisonen, die noch „irgendwo“ im Lager liegen. Wohnungen müssen eingerichtet werden, da ist bald alles gefragt.
    • Veranstalte doch einen DinnerAbend bei Dir, koche für Freunde und Bekannte oder auch Fremde und stelle eine kleine Spendenbox auf. Das können wir alle machen, ob Food Blogger oder nicht. Die Gäste verzichten auf GastgeberGeschenke und geben was in die Box. Auch ne Idee oder?
  • ZEITSPENDEN:
    • Zeitspenden sind überall willkommen und Helfer werden benötigt. Informiere dich am besten auf den Websites, die für deinen Ort zuständig sind.
    • Reicht deine Zeit nicht aus, um tätig zu werden? Hier eine Idee! Immer mehr Arbeitgeber, geben freie Zeit für Flüchtlingshilfe. Warum nicht auch deiner? Der Carlsen Verlag in Hamburg beispielsweise gibt jedem Mitarbeiter 3 Stunden Arbeitszeit frei für Flüchtlingshilfe. Frag doch bei deinem einfach auch nach. Das wird dir keinesfalls als Nachteil ausgelegt werden. Möglicherweise musst Du einen Nachweis erbringen. Aber das ist ja kein Problem.
  • SPENDENFÜRDÜSSELDORF:
    • Ich lebe ja in Düsseldorf. Unsere Annahmestellen sind in der ganzen Stadt verstreut und nicht alle nehmen alles an. Ich bin auch schon abgewiesen worden. Auf der Website stand eine falsche Information. Wenn ihr „Mischwaren“ an Sachspenden habt, so ist eine gut erreichbare Stelle das Lager vom Fairhaus der Diakonie in der Fichtenstraße. Ich poste euch gleich mal direkt hier die Öffnungszeiten und Adresse rein. Die Information ist direkt aus der Diakonie-Website kopiert:

      Sachspenden für Flüchtlinge

      Für das Sortieren und die Lagerung von Sachspenden für die Flüchtlingshilfe ist unser fairhaus-Zentrallager in Flingern zuständig. Von dort werden die Spenden an die Flüchtlingsfamilien verteilt. Wenn Sie Ihre Sachspende beim Zentrallager abgeben, weisen Sie das Personal darauf hin, dass Sie für unsere Flüchtlingshilfe spenden wollen. Über folgende Sachspenden freuen wir uns besonders: Töpfe, Pfannen, Geschirr, Besteck, Bettwäsche, Handtücher, Babyausstattung, Kinderwägen, Buggies, Holzspielsachen und Fahrräder. fairhaus Fichtenstraße 42 40233 Düsseldorf Tel. 0211 23 98 39 30 montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr freitags von 8 bis 12.30 Uhr

      Wenn Ihre Sachspende etwas sperriger ist

      Möbel, Fernseher, andere größere Einrichtungsgegenstände oder Fahrräder holen die Mitarbeiter von renatec auch gerne bei Ihnen ab. Bitte vereinbaren Sie dazu einen Besichtigungstermin mit renatec: Tel. 0211 23 98 39 30

Wenn ihr noch weitere Ideen habt, was man alles machen kann, schreibt mir gerne in den Kommentaren. Teilt den Beitrag gerne und verbreitet ihn wenn ihr mögt, auch das ist schon eine gute Hilfe. Danke für euer Engagement, eure Steffi

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14 Kommentare

  1. Anke 30. August 2015 um 16:07 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, auch bei uns im Dorf sind mehrere Flüchtlingsfamilien aus Syrien untergebracht. Sie werden in Schule, Kindergarten und im Dorfleben so gut es geht integriert soweit ich weiß. Ich denke, die Kinder sind am unkompliziertesten. Weil sie einfach mitspielen oder auch mal fragen. Ich nehme die Menschen einfach so wie sie sind. Auch wenn sie Hilfe brauchen, gebe ich gerne Auskunft oder helfe auch mal weiter, falls sie was suchen. Ob beim Einkaufen oder anderswo – egal. Meine Eltern verstehen oft nicht. Für mich ist es vielleicht zu selbstverständlich. Früher bin ich mit vielen Nationen zur Schule gegangen. In meiner Klasse waren drei deutsche Kinder und der Rest waren Ausländerkinder. Und wo liegt da das Problem? Ich hab keins. Grade sie nehmen Dich so wie Du bist und wie Du drauf bist. Das merke ich immer wieder. Auch ein Teil meiner Freunde sind anderer Nationalität. Und grade sie sind es, die Dich, wenn Du einen scheiß Tag hast, wieder auf normal herunterholen. Weil sie nicht so viel Streß machen, Dir nen schönen Tee hinstellen und zuhören – was los ist, was Du wieder geschafft und zu feiern hast, warum grad bei ihnen – heißt oft „kommsch mal wieder“ oder „bis zum nächschtn mal“ oder „papa zahle“ oder „alle für mich?“ Mich freut es, weil sie mich trotz meiner Behinderung ganz normal behandeln und akzeptieren. Du kannst viel von ihnen lernen. Spitzen Eissorten, Kaffe in allen möglichen Variationen, Lassagne zweifach (Gemüse oder Fleisch) ich muß gestehen, ich hab schon wieder fast vergessen, wie die genau geht. Die Nudelplatten gehören auf jeden Fall gekocht, dann kannst Du Dein Lieblingsgemüse und Mascarpone oder Mozzarella oder Milch als Schichtfüllung rein bzw. drüber geben. Schade, daß bei uns nur die fertigen Lassagnen gekauft werden. Ich vertrag sie nicht wirklich. Es müssen Berührungsängste sein oder schlechte Erfahrungen, die meine Eltern in ihrem Leben gemacht haben, warum sie fremden gegenüber sehr sehr zurückhaltend sind. Die meisten Erfahrungen mit Fremden sind gut. Aber es gab auch schon Situationen, die für uns beinahe sehr knapp wurden.
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 6. September 2015 um 10:22 Uhr - Antworten

      Ach Anke, das ist so schön was Du schreibst <3 ganz herzlichen Dank und Gruß Steffi

  2. Anonymous 29. August 2015 um 17:39 Uhr - Antworten

    Guter Blog, prima Eintrag. Ich komm aus dem Webradiolager und trommele gerade die Szene zusammen, damit wir als „Medien“ moeglichst viele Menschen mit unserer Botschaft erreichen. Wer irgendwie beitragen moechte, ist herzlich eingeladen.
    https://www.facebook.com/groups/1681343932096680/?fref=ts
    https://audioboom.com/boos/3515235-radios-gegen-rechts-thorsten-schmidt

  3. Anke 29. August 2015 um 11:47 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi, wir leben Integration. Meine Tante war Kriegsflüchtling aus Ich weiß nicht mehr Schlesien oder Pommern.Sie war zwischen 1940 und 1945 nach Bayern gekommen. Zu Fuß über die Berge … Die ganze Geschichte würde zu lang. Sie wuchs in Bayern (Landshut) auf, wurde einfach integriert … und auch noch aus Liebe geheiratet. Heute hat sie ihre Familie hier und freut sich, wenn man mal einen Ausflug nach Landshut oder in den Bayerischen Wald macht. Dort hat sie gelebt und gearbeitet. Wir sehen heute ich nenn es mal haufenweise Veränderung im Gegensatz zu früher. Alles länger und größer geworden. Oder man fährt gleich per Autobahn ganz drum rum. Heute muß man geziehlt die Abzweigung … nehmen. Aber auch das muß man halt wissen. Papa würde gern mal wieder Bratwürstl essen – in Landshut. Dann haben wir dort noch einiges, was wir anschauen wollen. Den Hofgarten, zwischen Brücken, eine Kirche, die mein Uropa bemahlt haben soll, eine Schule (Kloster) und noch mehr, was mein Papa heute sucht. Einschl. ein paar seiner alten Freunde. Dann haben wir nochmal Integration. Nochmal aus Liebe geheiratet. Ursprünglich kommt ihre Familie aus Ungarn. Wenn ich sie heute fragen würde ob sie noch ungarisch spricht – ich weiß nicht. Auch sie ist hier aufgewachsen und voll integriert. Wie gesagt, sie wurden sogar aus Liebe geheiratet. Auch meine Freunde sind welche verschiedener Nationalität. Und grade sie akzeptieren Dich so wie Du bist und wie Du drauf bist. Meine Eltern haben manchmal etwas Schwierigkeiten, zu akzeptieren, daß ich die Menschen so nehme, wie sie sind. So komme ich am besten klar – und auch ich darf so sein wie ich bin. Egal welcher Nationalität ein Mensch angehört. Meine Eltern machen manchmal Unterschiede, wo gar keine sind. Ich glaube eher, das sind Berührungsängste oder auch schlechte Erfahrungen, die sie in ihrem Leben schon machen mußten. Die meisten Erfahrungen sind gut. Es gab aber auch schon Situationen, in denen wir um unsere Existenz bangen mußten. Jetzt ist es doch ganz schön lang geworden.
    Liebe Grüße Anke

    • Kochtrotz 6. September 2015 um 10:14 Uhr - Antworten

      Liebe Anke, herzlichen Dank für Deine Geschichte <3 <3 Lieben Gruß Steffi

  4. Lilly 29. August 2015 um 10:32 Uhr - Antworten

    Hey Steffi,

    Ausmisten ist nicht die beste Idee! Schließlich wollen auch Flüchtlinge nicht in den letzten Klamotten leben, bzw mit kaputten Sachen spielen. Und als ehrenamtlicher Helfer erlebe ich es leider zu oft, dass die Annahmenstellen mit Müllkippen verwechselt werden – also forder deine Leser bitte auf, dass sie vor der Abgabe überlegen sollen, ob ihre Sachen auch wirklich noch verwendbar sind 🙂

    Ansonsten finde ich es super, dass Du deinen Teil dazu beiträgst!!!

    lieben Gruß,
    Lily

    • Kochtrotz 29. August 2015 um 10:47 Uhr - Antworten

      Hi Lilly, ja ein wichtiger Einwand. Ich habe deshalb den Link mit der Liste integriert, wie Sachspenden abzugeben sind (nämlich sauber und nicht kaputt). Hast Du bestimmt übersehen.
      Ich könnte allerdings noch einmal darauf hinweisen, dass sich alle an ihren Orten informieren, was wirklich gebraucht wird. Sommerkleidung ist ja jetzt echt vorbei und manches andere ist auch in Hülle und Fülle vorhanden.
      LG Steffi

  5. rabengrund 29. August 2015 um 10:01 Uhr - Antworten

    Hört doch endlich mal auf, Ausmisten mit Flüchtlingshilfe zu verwechseln! Als eine, die seit neun Monaten regelmässig im örtlichen Asylheim verkehrt und die dortige Realität kennt, kann ich das langsam nicht mehr hören!
    Ist ja gut gemeint, aber entsetzlich naiv, Da sitzen drei bis vier traumatisierte Menschen in Zimmern von der Grösse eines durchschnittlichen deutschen Kinderzimmers. Das letzte, was die gerade benötigen, sind eure Sachspenden. Das einzige, was derzeit wirklich hilft, ist, wenn möglichst viele Menschen ihre Berührungsängste verlieren und endlich die unterkünfte betreten.

    • Kochtrotz 29. August 2015 um 10:39 Uhr - Antworten

      Hallo! Es ist schön, dass Du schon so erfahren bist und dich hier mitteilst. Die Sachspenden werden durchaus an vielen Orten benötigt. Vielleicht an deinem gerade nicht. Es macht immer Sinn auf den örtlichen Websites nachzuschauen was gerade gebraucht wird. Die Unterkünfte dürfen auch nicht überall mal eben so betreten werden, auch da macht es Sinn, sich auf den örtlichen Websites zu informieren. Aber vielleicht hast Du noch weitere hilfreiche Tipps. LG Steffi

  6. Doreen Koch 29. August 2015 um 9:02 Uhr - Antworten

    Ich finde deine Initiative super. Ich wollte bei uns Sachspenden geben, aber es wurde nicht angenommen. Die Lager Kapazitäten wären nicht groß genug. Wir kommen aus dem Mainzer Raum. Wenn jemand eine Info hat die Sachen annehmen dann nur her damit.

    • Kochtrotz 29. August 2015 um 10:37 Uhr - Antworten

      Hi Doreen, es macht Sinn, vorher zu schauen, was genau gebraucht wird und dann nur diese Sachen abzugeben. Aber vielleicht kann ja jemand helfen. LG Steffi

  7. Birgit aus Duesseldorf 28. August 2015 um 17:37 Uhr - Antworten

    Super Aktion Steffi. Ich beteilige mich natürlich. Ich bin auch super froh und erleichtert, dass in unserer Heimatstadt Flüchtlinge wirklich willkommen sind!

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