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Vom Süden der Insel sind wir mit einem Abstecher über Stone Town in den Norden gefahren.

Mir wurden ja kurz vor dem Urlaub alle Kreditkarten geklaut. Wir hatten uns entschieden, nicht nur Bargeld mitzunehmen, sondern auch einen Teil Travellerschecks.
Macht das bloß nicht. TCs sind als Zahlungsmittel völlig antiquiert. Es gibt auf der ganzen Insel anscheinend nur eine Stelle, wo man sie einlösen kann. Die galt es zu finden 🙂 fragt nicht nach dem Wechselkurs.

Automaten zum Geld ziehen mit der Kreditkarte gibt eigentlich überall.

Von Stone Town in Richtung Norden wird es immer tropischer und grüner.

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Unser Ziel ist Nungwi. Es heißt der touristischste Ort von Sansibar. Unser Hotel, das Z, war für uns eine gute Wahl. Etwas komfortabler als die beiden Stationen davor. Wir wollten dort ein wenig abhängen. Dafür ist es perfekt.

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Die Fotos zeigen die Sonnenterrasse mit Pool und die Restaurants.

Vom Strand waren wir einigermaßen enttäuscht. Kommt man vom Süden undOsten der Insel, ist man einfach verwöhnt.

Ellenlange Breite Sandstrände befinden sich entlang der kompletten Ostseite der Insel.

Der Nungwi Beach. Naja.
Man wird auch überrannt von Beach Boys und „plastic Masai“. Die bedrängen einen regelrecht. Auch interessant zu beobachten, dass so ziemlich alle Verkäufer recht fließend italienisch sprechen. Im Norden machen extrem viele Italiener Urlaub.

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Auf dem Foto sieht man ein wenig von Strand. Zum Zeitpunkt unseres Besuchs war auch sehr viel Seegras da. Hier umzingeln gerade die Plastic Masai und die Beach Boys Touristen.

Das Wetter ist im Norden schlechter als im restlichen Sansibar. Anscheinend nicht nur während unseres Aufenthalts, sondern generell.

Wer Party machen will ist dort gut aufgehoben. Jede Nacht kann man irgendwo abhotten. Nicht unser Fall.

Wir haben uns ausgiebig dem Spa unseres Hotels gewidmet und dem Mnemba Atoll.

Am Mnemba Atoll hatten wir neben Tauch- und Schnorcheltrips ein ganz besonderes Erlebnis.
Vom Boot aus sahen wir Delfine. Unsere Guides sagten, wir sollen rasch ins Wasser und sie suchen. Sie waren recht nah. Wir hatten tatsächlich Glück und konnten sie finden, es war ein Delfin Pärchen. Sie ließen uns einige Zeit mit Ihnen zusammen schwimmen.

Nach 3 Tagen sind wir dann weiter gezogen.

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Zwischendurch hatten wir noch ne Platten. Hilfe eilte schnell herbei. Der Reifen wurde in Null Komma nix gewechselt. Wir entlohnten fürstlich. Wäre aber gar nicht nötig gewesen, die freundlichen Helfer hatten sich nämlich schon selbst bedient und den Wagenheber gezockt.
Also immer schön auf der Hut sein :).

Wir selbst hatten es noch nicht mal bemerkt. Unser Ansprechpartner der Autovermietung stellte es fest.

Ach ja, eins noch in Sachen Autofahren in Polizei.
Es kann einem passieren, dass man innerhalb von 500 Metern dreimal von der Polizei kontrolliert wird. Also immer die Papiere dabei haben. Entweder einen internationalen Führerschein oder den deutschen plus Tansania-Führerschein (wie in unserem Fall).

Sind die Polizisten ungewöhnlich redselig, wollen sie meistens Geld zugesteckt bekommen. 1 – 2 USD oder entsprechend Schilling schenken einem selbst die unbeschwerte Weiterfahrt. 🙂

Das war’s für heute.

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