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Milchkaramell mit Tonkabohne

Wenn es heißt keine Zusatzstoffe mehr, kein Soja, keine Vanille, … Ich höre auf aufzuzählen. Jedenfalls ist man dann an dem Punkt angelangt wo man anfängt seine Süßigkeiten selbst herzustellen, wenn man denn welche braucht.

Ich habe zwei große Süß-Schwächen, ich kann noch nichtmal sagen, welche größer ist – Karamell und Schokolade. Auf dunkle Schokolade werde ich noch ne ganze Weile verzichten müssen. Auf Karamell nicht und das ist gut so.

Milchkaramell mit Tonkabohne

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1 Portion(en)
VORBEREITUNG
5 Minuten
KOCH-/BACKZEIT
60 Minuten
RUHEZEIT
keine
SCHWIERIGKEIT
einfach

ZUTATEN

  • 1LiterMilch (laktosefrei) oder pflanzliche Milch
  • 500gRohrohrzucker
  • 0.5StückTonka-Bohne
ZUTATEN-ALTERNATIVEN

Der Herstellungsprozess von Milchkaramell ist etwas langwierig. Für mich ist das sehr gut, denn sonst käme ich wohl noch auf die Idee ständig Karamell herzustellen.

Die Umsetzung ist aber denkbar einfach. Man muss nur dabei bleiben.
Meist mache ich das Karamell nebenher, wenn ich eh für 1,5 – 2 Std. in der Küche bin.
Ihr könnt das Karamell natürlich auch ohne Tonkabohnen herstellen. Ich mag Tonkas halt sehr.

Könnt Ihr Rohrzucker in soft quality bekommen? Dann nehmt den, der schmeckt meiner Meinung nach am besten.

ZUBEREITUNG

  1. 1. Milchkaramell mit Tonkabohne

    Milch im Topf einmal aufkochen, so dass sie nach oben steigt. Den Zucker einrieseln lassen, Hitze reduzieren.

    Ganz leicht vor sich hin köcheln lassen, bis die Masse dickflüssig wird.

    Ich hab festgestellt, dass die Angelegenheit je nach Topf unterschiedlich dauert.

    Rechnet mit mindestens einer Stunde.

    Tonkabohne fein reiben und ganz am Ende unter das Karamell mischen.

    Das heisse Karamell in Gläschen füllen und sofort verschließen.

    Hält sich ne ganze Weile im Kühlschrank. Tut es in Wahrheit aber nie, weil es immer irgendwie verschwindet :) .

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36 Kommentare

  1. Miri 3. Oktober 2018 um 19:49 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi,

    Hast du die Creme mittlerweile auch ohne Kuhmilch ausprobiert sprich mit zb Reis cocos Hafer?
    Und hast du das auch mal im Thermomix gemacht ? wenn ja auf welcher Temperatur und Stufe und wie lange ?
    Denn da wäre der ja wirklich mal gut als selbständiger „Rührer“ und „Temperaturhalter“ ?

  2. Monika 27. September 2015 um 16:50 Uhr - Antworten

    Ich habe eine Mischung aus Reissirup und Kokosblütensirup genommen … allerdings ist das Ganze nicht homogen, sondern sieht irgendwie geronnen aus … war es vielleicht zu heiß und es hat bei mir zu stark geblubbert???
    Ich werde mal die Kokosvariante probieren 🙂

    • Kochtrotz 28. September 2015 um 19:34 Uhr - Antworten

      Ja, es war dann über einen zu langen Zeitraum zu heiss, dann trennt sich die Masse. Das weiß ich inzwischen (leider) auch 🙁 LG Steffi

  3. Geske 25. Juni 2013 um 21:14 Uhr - Antworten

    Hallo Kochtrotz,
    auf deinen Hinweis hin habe ich nun mal dieses Milchkaramell ausprobiert. Ich muss sagen, dass es mir zu süß war, eine meiner Freundinnen es aber genau richtig fand;) Ich fand es den Hammer als ich es mit Milch, Sahne und einen Klecks Quark vermischt habe und dann die Eismaschine habe arbeiten lassen…super-mega-leckeres Karamelleis war das Ergebnis…hat auch nicht lange gehalten 😉
    Danke für die ganzen schönen und leckeren Anregungen auf deiner Seite..es macht immer wieder Spass hier zustöbern….bin auch durch dich auf das Sokulin gestoßen und werde es nun mal beim Backen und Süßen ausprobieren….
    Schönene Abend noch 🙂
    liebe Grüße
    Geske

    • Kochtrotz 25. Juni 2013 um 22:49 Uhr - Antworten

      Hallo Geske, ja es ist schon sehr süß. Aber für die Basis von Karamelleis ist es unschlagbar 😉

      Cool, dass Du Verwendung gefunden hast.

      Beim nächsten mal einfach weniger Zucker nehmen?

      LG Steffi

  4. TheTortoise 22. April 2013 um 19:19 Uhr - Antworten

    Ich bin zufällig auf das Rezept gestoßen und habe es natürlich sofort ausprobiert – ohne Tonka-Bohnen, denn die hatte ich nicht. Ist aber trotzdem super geworden! Hat in meinem Kochtopf circa 2-3 Stunden vor sich hingeköchelt. Inzwischen habe ich auch schon mehrere Verwendungsmöglichkeiten gefunden: als Brotaufstrich, als Keksfüllung und auf Vanilleeis, super lecker ^^

    • Kochtrotz 23. April 2013 um 9:31 Uhr - Antworten

      Hallo, klaro geht es auch supergut ohne Tonka-Bohne. Ich habe auch immer etwas im Kühlschrank stehen. Leider macht es süchtig 🙂 🙂 Es freut mich, dass es Dir so gut gelungen ist. Lieben Gruß Steffi

  5. Karin Meier 24. März 2013 um 16:30 Uhr - Antworten

    Ich habe das Rezept gerade ausprobiert, einfach lecker! ich liebe Karamel! Aber ich befürchte dass es sehr schnell wieder aufgegessen wird… 😀
    Ich wusste gar nicht, dass Karamel so einfach gemacht werden kann (auch wenn es lange dauert… ). Das nächste mal muss ich noch Tonkabohnen auftreiben und das auch mal ausprobieren, aber leider finde ich hier in der Region niemand der Tonkabohnen verkauft/bestellen kann.
    Vielen Dank für dieses Rezept! 🙂

    • Kochtrotz 26. März 2013 um 16:48 Uhr - Antworten

      Hallo, gerne geschehen. Ja, Karamell dauert leider und ist kaum da und schon weg 🙂 Ich mach inzwischen immer größere Mengen.

      Lieben Gruß
      Steffi

  6. Anonymous 5. März 2013 um 8:53 Uhr - Antworten

    Gibt es das abgewandelte Rezept schon mit einer Milchalternative wie Hafer-, Soya- oder Reismilch?
    Liebe Grüße Mareike

    • Kochtrotz 5. März 2013 um 8:56 Uhr - Antworten

      Guten Morgen.
      Nein noch nicht. Ich werde noch Rezepte für Mandel- und Reismilch einstellen. Soja vertrage ich leider gar nicht und Hafer auch nicht wegen ein Gluten-Unverträglichkeit.

  7. Daniel 4. März 2013 um 22:39 Uhr - Antworten

    Dann sage ich einfach mal danke für das leckere Rezept! Vor allem die Verwertung von Tonkabhnen finde ich in diesem Fall sehr kreativ – es ist sicher auch sehr schmackhaft!

  8. Anonymous 17. Dezember 2012 um 19:12 Uhr - Antworten

    Hört sich super lecker an, mein Mann verträgt leider die Kuhmilch komplett nicht, hast Du das Ganze schonmal mit Soja oder Hafermilch probiert, bzw denkst Du das könnte auch damit was werden?
    Liebe Grüße Mareike

    • Kochtrotz 17. Dezember 2012 um 21:28 Uhr - Antworten

      Hallo Mareike. Im Januar kommt ein Rezept das ohne Kuhmilch auskommt und laut meinem Mann noch 1000mal besser schmeckt.

      Es ist auch glutenfrei.

  9. Elke Willms 13. Juli 2012 um 12:01 Uhr - Antworten

    Mjam, hört sich lecker an!
    Von den Zutaten her müsste es doch auch histaminarm sein, oder? Der Hinweis fehlt 😉
    Meinst du, ich kann das Caramel auch mit frischer Biomilch herstellen? Brauche ja nicht auf Laktose verzichten. Wie lange würde es sich dem Fall halten?

    • Kochtrotz 13. Juli 2012 um 12:06 Uhr - Antworten

      Hi.
      Das
      Ist Histaminarm. Du kannst das Karamell auch mit frischer Milch machen.
      Über die Haltbarkeit kann ich Dir nichts sagen.
      Gruß
      Steffi

  10. Angela 13. Mai 2012 um 20:31 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi

    ich mag auch gerne Karamell, aber so im Glas kenne ich das nicht. Ich kenne das als Bonbons,
    keine harten, sondern ganz weiche die auf der Zunge zergehen.
    Was machst Du mit dem Karamell im Glas, aufs Brot streichen?

    Ich finde Deine Seite ganz toll, nur einiges verstehe ich nicht. z.B. warum Schokolade schmelzen
    ein problem sein soll, bei mir wird die immer Flüssig und mit etwas Öl vermischt eine gute Kurvertüre.

    Bei mir sind es zum Glück nur wenige Dinge die ich nicht vertrage, was alles weis ich nicht.
    Aber meist vertrage ich keine Fertigprodukte beim Kochen. Ich vermute mal das es Glutamat ist, zum Teil Konservierungstoffe und Farbstoffe und auch Aromen. Für mich kein Problem, da ich nur das Esse was ich selber gemacht habe.
    Das was bei mir ganz schlimm ist, ist Carrageen, davon bekomme ich schon in ganz kleinen Mengen, starke Bauchkrämpfe und Druchfall und dieses Zeug wird mitterweilen in alles Mögliche gemischt.

    Ich werde immer mal wieder hier rein schauen und danke Dir.

    LG angela

  11. slowfood 19. März 2012 um 23:50 Uhr - Antworten

    Hi,

    bei uns in Argentinien ist diese Form von Caramelcreme ein Nationalgericht. Sie heisst Dulce De Leche … und passt echt zu fast allem.

    Am liebsten mag ich sie persönlich zu frischer Banane … oder zu Vanille-Eis. Traditionell ist man sie in Argentinien auch zu Crepes und zu Flan (Creme Caramel)…

    Nur zu Steak passt sie nicht wirklich – obwohl harcore-Fans dem wahrscheinlich widersprechen würden … 😉

    • slowfood 19. März 2012 um 23:53 Uhr - Antworten

      soll natürlich „isst“ und nicht „ist“ heissen … LOL.

      Tipp für nicht-Allergiker: In gut sortierten Supermärkten bekommt man mittlerweile „Milchmädchen“ von Nestlé in der Kunststofftube. Die kann in einem sanften Wasserbad ebenfalls karammellisiert werden und man hat die Creme hinterher direkt in der Tube… sehr praktisch…

    • Kochtrotz 20. März 2012 um 10:15 Uhr - Antworten

      Hi.
      Ach wenn man ein paar grobe Salzkörner dazu gibt, dann passt sie bestimmt auch zu Steak. Ich als Hardcore-Karamell-Fan, würde das auf jedenfall probieren und vielleicht noch was Rosmarin oder Chili dazu 🙂

      Lieben Gruß
      Steffi

  12. Conny Finck 11. März 2012 um 19:01 Uhr - Antworten

    Hallo,

    das Rezept klingt fantastisch!!! Ich werde das mal die nächste Woche nachkochen!! Danke

    Liebe Grüsse
    Conny

    • Kochtrotz 13. März 2012 um 13:24 Uhr - Antworten

      Das freut mich Conny 🙂
      Dann mach Du mal.
      LG
      Steffi

  13. Annette 11. März 2012 um 17:54 Uhr - Antworten

    Oh danke für das Rezept. Ich habe hier auch so ein Karamell Leckermäulchen zu Hause. Mich interessiert es aber auch, in welcher Konzistens der Aufstrich ist, eher dick oder dünn?
    Aber genial ist das Rezept!
    LG annette

    • Kochtrotz 13. März 2012 um 13:24 Uhr - Antworten

      Hi Annette,
      Je länger Du es kochst, je dicker wird es.
      LG
      Steffi

  14. Jana 11. März 2012 um 16:55 Uhr - Antworten

    Huhu 🙂

    Wie isst man denn das Karamel? Einfach mit dem Lössel aus dem Glas? Oder als Brotaufstrich? LG, Jana

    • Kochtrotz 13. März 2012 um 13:23 Uhr - Antworten

      Hallo Jana,
      wie auch immer Du magst und zwar genau so, wie Du geschrieben hast.

      LG
      Steffi

  15. Sofia 11. März 2012 um 16:39 Uhr - Antworten

    Klingt sehr lecker.

    Jetzt von mir eine sehr doofe Frage… zu was servierst du das üblicherweise, oder isst du das einfach so?

    Liebe Grüße

    Sofia

  16. Jana 11. März 2012 um 16:34 Uhr - Antworten

    Im Schnelkochtopf dauert es nur 40 min. die Dose muss nur halb im Wasser stehen

    • Kochtrotz 13. März 2012 um 13:22 Uhr - Antworten

      Das hier ist ein Rezept ohne Dose. Wenn man eine Histamin-Intoleranz hat, sind alle Dosen-Lebensmittel nicht mehr möglich.

  17. Frodschi 11. März 2012 um 16:34 Uhr - Antworten

    Hi,

    wo bekommt man den Tonkabohnen her ?

    Danke

    LG Frodschi

    • Frodschi 11. März 2012 um 16:40 Uhr - Antworten

      „denn“ , wollte ich sagen 😉

      • Kochtrotz 13. März 2012 um 13:22 Uhr - Antworten

        Kannst Du im Web bestellen oder auch in der Apotheke. 🙂

        • Frodschi 13. März 2012 um 16:26 Uhr - Antworten

          danke 🙂

  18. pimo 8. März 2012 um 20:02 Uhr - Antworten

    hallo steffi,

    das klingt sehr interessant. mir juckt es in den fingern. brennt die milch dabei an?

    vg,

    pimo

    • Kochtrotz 8. März 2012 um 20:45 Uhr - Antworten

      HI Pimo,
      gute Frage, ich hab einen beschichteten Topf, da brennt nix an. Ich denke, Du solltest vorsichtig sein. Deshalb auch die niedrige Hitze.
      Viel Spass,
      Steffi

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